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Tierheim soll saniert werden

Sülfeld Tierheim soll saniert werden

Noch ist es relativ ruhig im Sülfelder Tierheim. Doch ab März werde es wieder voll, befürchtet die Stadt. Und denkt über die „zukünftige Ausrichtung“ nach.

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In die Jahre gekommen: Das Tierheim in Sülfeld soll saniert werden. Außerdem sucht es Helfer fürs Gassi gehen.

Quelle: Fotos: Archiv

Sülfeld. Das Sülfelder Tierheim ist in die Jahre gekommen und soll saniert werden. Im Haushalt soll Geld bereit gestellt werden. Damit nicht genug: „Es werden erste Überlegungen zu einer künftigen Ausrichtung des Tierheims angestellt“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. „Konkrete Planungen existieren derzeit nicht.“

Zwei Dinge bestätigt Wichmann auf WAZ-Nachfrage: Ja, es gebe Überlegungen für eine Sanierung. Ja, das Tierheim arbeite „seit einigen Jahren an der Kapazitätsgrenze“. Das heiße aber nicht, so Wichmann, dass man über eine Erweiterung nachdenke. Eher darüber, wie man die derzeitigen Ressourcen (Personal, Räume) noch effektiver nutzen könne.

Wer aktuell ins Tierheim schaut, könnte schnell einen falschen Eindruck bekommen: Von November bis Februar gebe es traditionell eine „ruhige Phase“, sagt Elke Wichmann. Ab März müsse man sich verstärkt um Fundkatzen und tragende Katzen kümmern. „Der Höhepunkt ist hier meistens Mai/Juni/Juli“, sagt die Sprecherin. Dann reichen die Plätze (73 in Quarantäne, 54 in Katzenhäusern) oft nicht aus – die Pflege kleiner Katzen (alle zwei Stunden eine Flasche) sei sehr zeit- und arbeitsintensiv, daher könne man oft nur kranke, verletzte oder hilflose Katzen aufnehmen.

Bei Hunden (42 Plätze) gebe es kaum saisonale Schwankungen, hier sei man oft im „oberen Belegungsbereich“. Deutlich weniger Plätze würden für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel benötigt. Die durchschnittliche Auslastung liege bei 80 Prozent, in der Hochsaison aber auch schon mal bei 130 Prozent. Umso wichtiger seien ehrenamtliche Helfer, die beispielsweise mit Hunden Gassi gehen. Und später – bei Gefallen – auch Tiere bei sich aufnehmen. Das entlaste das Tierheim.

Von Carsten Bischof

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