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Fallersleben Tag des offenen Hofes in Heiligendorf
Wolfsburg Fallersleben Tag des offenen Hofes in Heiligendorf
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17:00 12.06.2018
Heiligendorf: Eike und Rosalynn Töpperwien mit Tochter Jelena und ihren Hühnern. Die Familie bereitet sich auf den Tag des offenen Hofes am 17. Juni vor. Quelle: Britta Schulze
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Heiligendorf

Wann stehen Hühner auf? Woher kommt der Honig? Und wie funktioniert moderne Landwirtschaft? Diese und andere Fragen können Gäste der Familie Töpperwien in Heiligendorf am Sonntag, 17. Juni, stellen. Der Betrieb am Lütjer Weg 33 macht mit beim „Tag des offenen Hofes“, zu dem das Landvolk Niedersachsen und der Radiosender NDR 1 von 10 bis 17 Uhr auf mehr als 80 Höfe im gesamten Land einladen.

Den Betrieb in Heiligendorf leitet Edith Töpperwien (64) mit ihrem Sohn Eike (35) als GbR. „Und ich arbeite seit vier Jahren mit“, sagt Eikes Frau Rosalynn Töpperwien (32). Bald packt auch Tochter Jelena (2) mit an – vielleicht beim Eier-Einsammeln. Seit eineinhalb Jahren gibt es einen mobilen Hühnerstall auf dem Hof. Ackerbau und Imkerei gehören ebenfalls dazu, es gibt ein paar Mutterkühe und auf einer kleinen Fläche bauen die Töpperwiens zusätzlich Gemüse an.

Ganz weit draußen: Den Hof Töpperwien erreicht man, wenn man auf der Straße Lütjer Weg noch am Neubaugebiet und den Feldern auf der linken Seite vorbei fährt. Quelle: Hans Bertram

„Eier, Fleisch und Gemüse vermarkten wir direkt ab Hof. Wir möchten für die Zukunft die Direktvermarktung weiter ausbauen“, sagt Rosalyn Töpperwien und erläutert: „Es macht uns viel mehr Freude, die positive Resonanz selbst zu hören, als wenn die Ware auf dem großen Markt verschwindet.“ Viele Bauern sehen in Wachstum und Spezialisierung ihre Zukunft. „Wir möchten gegensteuern und auf Vielseitigkeit setzen“, sind sich die Heiligendorfer einig. Die aufwendigen Bio-Auflagen erfüllt der Betrieb zwar nicht, „wir legen aber Wert auf Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität“, betont Rosalyn Töpperwien.

Wie das aussieht, können Besucher vor Ort erfahren. Beim Aktionsprogramm sind unter anderem die Feuerwehr, Landfrauen und Landjugend, der Geflügelzuchtverein Fallersleben, die Jägerschaft, der Kultur- und Brauchtumsverein, der Nabu, einige Kunsthandwerker und die Feuerwehr mit dabei. Hungern muss mit Sicherheit niemand. Für Kinder gibt’s auch Hüpfburg und Schminktisch. Und an einer Kunst-Kuh dürfen auch Erwachsene ausprobieren, wie gut sie melken können.

Von Andrea Müller-Kudelka

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