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Tag der offenen Tür: Suchthilfe stellte sich vor

Wolfsburg-Fallersleben Tag der offenen Tür: Suchthilfe stellte sich vor

Fallersleben. Seit 33 Jahren sind die Mitglieder der Suchtkrankenhilfe Fallersleben im Einsatz für Selbsthilfe. Zum jährlichen Tag der offenen Tür im Hofekamphaus kamen am Sonntag viele Besucher.

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Auch nach 33 Jahren noch engagiert: Die Suchtkrankenhilfe stellte ihre Arbeit und Angebote beim Tag der offenen Tür vor.

Quelle: Photowerk (mv)

„Wir sind stolz, dass es uns heute immer noch gibt“, sagte Wilfried Nowak, zweiter Vorsitzender der Suchtkrankenhilfe Fallersleben. Jeden Mittwoch und Sonntag trifft sich abends eine Selbsthilfegruppe, zu der im Schnitt 30 Leute gehören. Feste Gruppen gibt es allerdings nicht. „Bei uns ist es seit jeher anders als bei anderen Selbsthilfegruppen, denn hier sind auch die Angehörigen der Erkrankten oft mit dabei“, erklärte Pressesprecher Rolf Biermann. Laut seiner Aussage kämpfen die meisten Teilnehmer der wöchentlichen Treffen gegen den Alkoholismus - und diese Krankheit beträfe immer die ganze Familie, nicht nur den Erkrankten selbst. Dieter Grietzan (74) nimmt nach 26 Jahren Abstinenz immer noch an den Treffen teil und erklärte, warum: „Die Bindung zur Gruppe ist mir wichtig. Durch den Austausch erfährt man immer etwas Neues, und ich kann meine Erfahrungen an jüngere Teilnehmer weitergeben.“

Zum Tag der offenen Tür am Sonntag kamen auch Ehrengäste aus der Politik, darunter Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist. Die Gäste konnten sich über die Tätigkeit des Vereins informieren und bei einer „Gruppensimulation“ zusehen, die zeigte, wie Selbsthilfe funktioniert.

dn

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