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Fallersleben TSG Mörse eröffnet Tennisplätze mit Wunderbelag
Wolfsburg Fallersleben TSG Mörse eröffnet Tennisplätze mit Wunderbelag
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11:02 03.05.2018
Eröffnung der Anlage: Verein, Verwaltung, Stadtsportbund und Politik freuten sich gemeinsam. Quelle: Tim Schulze
Mörse

„Herzlich willkommen auf der schönsten Tennisanlage Deutschlands“, begrüßte TSG-Chef Michael Voß die Gäste bei der offiziellen Eröffnung der neuen Plätze in der Letzlinger Straße. Alle sechs Courts bekamen einen neuen „Wunderbelag“ (WAZ berichtete). Den wollte sich auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs genauer ansehen.

Untergrund aus Kunststoff

Die traditionelle rote Asche liegt jetzt auf einem Untergrund aus Kunststoff. So bleiben die Plätze ganzjährig bespielbar, sind auch für Rollstuhlfahrer und andere Sportarten geeignet. „Basketballkörbe haben wir schon bestellt“, verriet der Vorsitzende. Und auch eine Kooperation mit der Schule sei angebahnt.

Beeindruckende Mannschaftsleistung

200.000 Euro kostet der Umbau. „Eine unheimlich große Summe für einen Verein, das geht nur mit Zuschüssen“, so Voß. Und mit Hilfe der Mitglieder, die ihrem Verein großes Vertrauen entgegen brachten. Sie gewährten dem Vorstand günstige Privatdarlehen, als sich Verhandlungen mit Banken als schwierig erwiesen. Abteilungsleiter Henrik Rueß dankte in seiner Ansprache allen ausdrücklich: „Es war eine echte Mannschaftsleistung.“

Zuschuss gewährt

Mohrs lobte: „So wünscht man sich Initiativen in einem Verein.“ Dank galt auch ihm als Vertreter der Stadt Wolfsburg und Ingolf Viereck, Vize-Vorsitzender des Sportausschusses. Die endgültige Zuschuss-Zusage traf letzte Woche ein: Ein Drittel der Kosten übernimmt die Kommune. Ein weiteres Drittel sponsort voraussichtlich der Landessportbund, wahrscheinlich aber erst 2019. „Wir verhandeln noch“, sagte Voß.

Anlage in der Letzlinger Straße: Alle sechs Tennisplätze wurden für 200.000 Euro saniert. Quelle: Tim Schulze

Angeregt hatte den Umbau übrigens Tennis-Jugendwart Matthias Pütter. 45 Kinder und Jugendliche trainieren momentan aktiv bei der TSG, 50 sind im Verein angemeldet.

Begeistert vom Court: (v.l.) Rosi Mund, Michael Voß, Janett Möbus, Henrik Rueß und Matthias Pütter. Quelle: Tim Schulze

„Tennis ist nicht tot“, stellte Abteilungsleiter Rueß fest, „wir müssen die Leute nur begeistern.“ Mit der Sanierung und Aufwertung der Plätze ist das dem Verein gelungen. „Der neue Belag ist super!“, schwärmten Janett Möbus und Rosi Mund. Schon seit vier Wochen trugen sie Matches auf dem Kunststoff aus. Sie bestätigten, dass der wie versprochen viel angenehmer für die Gelenke sei als die alte Asche. „Und wenn es geregnet hat, geht es nach nur zehn Minuten Pause schon weiter“, berichteten die beiden.

Die Zahl der TSG-Tennisspieler ist auf mehr als 200 gestiegen. 800 Mitglieder hat der Verein insgesamt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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