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Sülfelder Friedhof: Riesen-Loch im Grab

Wolfsburg-Sülfeld Sülfelder Friedhof: Riesen-Loch im Grab

Sülfeld. Als Inge Schneeweiß (68) das letzte Mal das Grab ihres verstorbenen Mannes auf dem Sülfelder Friedhof besuchte, war sie entsetzt: Ein riesiges Loch klaffte an der Umrandung, überall befanden sich Spuren von einem Tier. „Womöglich ein Hund, der nach Kaninchen oder Maulwürfen gegraben hat“, sagt die 68-Jährige.

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Schockierender Anblick: Inge Schneeweiß am Grab ihres verstorbenen Mannes. Ein Tier hat ein tiefes Loch in die Erde gegraben.

Quelle: Britta Schulze

Die Senioren ist immer noch sehr aufgebracht. „Ich bin fix und fertig. Das Loch hat ein Durchmesser von 20 Zentimetern“, sagt sie. Maulwürfe gebe es zuhauf auf dem Friedhof. „Aber dieses Loch ist viel zu groß für einen Maulwurf. Außerdem waren überall große Pfotenspuren zu sehen.“ Sie habe einen befreunden Jäger gefragt, „es könnte ein jagender Hund, ein Marderhund oder auch ein Waschbär gewesen sein“, hat sich Schneeweiß erkundigt.

Hunde sind laut Friedhofssatzung auf dem Friedhof verboten. „Ob es in Einzelfällen trotzdem vorkommt, dass Besucher ihre Hunde mitbringen, lässt sich nicht nachvollziehen“, sagt Ralf Schmidt vom Stadtpressereferat. Die Friedhofsverwaltung kenne keine Fälle von jagenden Hunden auf dem Friedhof. Und auch Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist seien keine Fälle dieser Art bekannt. „Es ist bisher keiner deshalb an mich herangetreten.“ Der Sülfelder Friedhof mit 332 Gräbern ist eingezäunt und hat ein großes Tor. Er ist für jedermann frei zugänglich. Einen Hinweis auf ein Hundeverbot oder eine Anleinpflicht gibt es nicht.

jes

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