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Fallersleben Sülfeld feierte 700 Jahre Markuskirche
Wolfsburg Fallersleben Sülfeld feierte 700 Jahre Markuskirche
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17:28 11.06.2018
Feierlicher Moment: Der Kunstdruck des früheren Altars der Markuskirche wurden beim Jubiläumsfest des Gotteshauses enthüllt. Quelle: Roland Hermstein
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Sülfeld

Vermutlich ist sie viel älter, aber vor 700 Jahren wurde die Sülfelder Markuskirche erstmals offiziell erwähnt: Deshalb feierte die Kirchengemeinde am Sonntag ein großes Jubiläumsfest. Im Mittelpunkt dabei: die feierliche Enthüllung eines Kunstdruckes, der den alten Altar der Markuskirche zeigt. Das Bild soll künftig im Gotteshaus hängen.

Der Originalaltar steht – in einem schlechten Zustand – im Landesmuseum in Hannover. „Es war gar nicht so einfach, diesen Kunstdruck zu bekommen“, berichtete Stifterin Gerhild Wehl. Sie sei froh, dass es am Ende doch noch geklappt habe. Zumal das Foto (1,40 mal 1,77 Meter groß) einige Überraschungen zeigt: Etwa die beiden Päpste Eugen IV und Felix V – auf dem Altarbild ist zu sehen, wie Felix im Höllenschlund verschwindet. „Ein typisch katholisches Motiv“, sagt Wehl. „Wer für seine Sünden nicht zahlte, landete in der Hölle.“ Übrigens landet auch Eva in der Hölle – der verführte Adam hingegen kommt ungeschoren davon. „Dieser Altar erzählt viele Geschichten“, staunte auch Pastorin Larissa Anne Mühring.

Dank an alle Helfer

Sie hielt den Eröffnungsgottesdienst vor der Markuskirche gemeinsam mit Landesbischof Ralf Meister. Er verwies auf Jesus Christus und dessen Anliegen, „die Kirche in unsere Mitte zu holen“. Pastorin Mühring griff das Bild auf und bedankte sich bei allen Helfern, vor allem den Kirchenvorständen aus Sülfeld und Wettmershagen: „Ich stehe nicht alleine. Ihr steht alle hinter mir.“ Eine Tatsache, die Vize-Ortsbürgermeister Roman Dettmann sichtlich beeindruckte: „Hier in Sülfeld ist die Kirche Symbol für Leben und Heimat.“ Beeindruckt vom Jubiläumsfest war auch Pastor Steffen Paar aus Sülfeld in Schleswig-Holstein: Er sang mit seinem Chor ein „Jubiläumschor“ und überreichte den Gastgebern eine Sülfeld-Rose.

Nach dem offiziellen Teil begann das eigentliche Jubiläumsfest mit Imbiss, Kinderprogramm und den Auftritten verschiedener Ensembles und Chöre – die „Jubiläumsband“, Alte Garde Sülfeld, DRK-Frauenchor, Männerchor Fallersleben-Ehmen-Sülfeld, Pop- und Gospelchor sowie als krönender Schlusspunkt das Konzert der Big Band Tappenbeck. Der Kirchenkreisvorsitzende Hartmut Keitel hatte Recht: „Dies ist eine Gemeinde im Aufwind mit einer famosen jungen Pastorin.“

Von Carsten Bischof

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