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Streik in Sülfeld: Schleuse war vier Stunden dicht

Wolfsburg-Fallersleben Streik in Sülfeld: Schleuse war vier Stunden dicht

Sülfeld. Streik bei der Wasser- und Schifffahrtsgesellschaft (WSA). Nachdem die Gewerkschaft Verdi bereits vor zwei Wochen zum Arbeitskampf aufgerufen hatte, war gestern auch die Schleuse Sülfeld zeitweise dicht. Vier Stunden ruhte am frühen Morgen der Betrieb. Insgesamt acht Güterschiffe mussten ihre Fahrt vorübergehend stoppen.

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Streik an der Schleuse Sülfeld. Gestern früh ruhte vier Stunden lang der Betrieb. Heute und morgen sollen die von Verdi organisierten Proteste weitergehen.

Quelle: Foto: Hensel

Die Nachtschicht hatte ihren Dienst noch regulär um 5.30 Uhr beendet. Die anschließende Frühschicht blieb hingegen vier Stunden unbesetzt, ehe ein verbeamteter Kollege den Dienst übernahm. Für den Schiffsverkehr gab es in dieser Zeit kein Durchkommen. Zwei Güterschiffe in Richtung Hannover und sechs in Richtung Magdeburg blieb nichts anderes übrig, als vor der Schleuse zu warten, ehe gegen 9.30 Uhr der Betrieb wieder anlief.

Laut eines Mitarbeiters wird heute und morgen mit dem gleichen Ablauf gerechnet. Ab 5.30 soll die Schleuse für vier Stunden dicht bleiben

Verdi ruft heute zu Aktionen in Braunschweig auf, morgen folgen weitere in Hannover. Hintergrund ist laut Gewerkschaft „die Weigerung der Bundesregierung, Tarifverhandlungen zur Absicherung der Beschäftigten ohne Vorbedingungen zu führen“. Die Einrichtungen und Behörden der WSV sollen umstrukturiert werden und dabei könnten bis zu einem Viertel der rund 12.000 Arbeitsplätze wegfallen, so die Gewerkschaft.

api

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