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Sternsinger ziehen durch Fallersleben

St.-Marien-Gemeinde Sternsinger ziehen durch Fallersleben

Sie bringen einen Segen und sammeln Geld für den guten Zweck: Überall ziehen die Sternsinger durch die Lande. Auch in Fallersleben starteten sie am Freitag ihre dreitägige Tour.

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Sternsinger in der Verwaltungsstelle: Die Kinder ziehen für einen guten Zweck durch Fallersleben.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Fallersleben.  Mit einem Segen für das Haus und einigen schönen Liedern besuchten am Freitagmorgen die Sternsinger der St.-Marien-Kirchengemeinde in Fallersleben die örtliche Verwaltungsstelle. Noch bis einschließlich Sonntag sind insgesamt 29 Kinder aus der Gemeinde unterwegs, um Spenden für bedürftige Kinder in Indien zu sammeln.

„Für die Kinder, die in Not sind, verändern wir die Welt“, sangen die Heiligen Drei Könige und zwei Sternträger – übrigens allesamt Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren – in der Verwaltungsstelle. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist und Verwaltungsstellenleiter Sascha Ehrhoff empfingen das Quintett mit ihren beiden erwachsenen Begleiterinnen aus St. Marien.

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Die Fallersleber St.-Marien-Gemeinde hat ihre Sternsänger ausgeschickt. Hier sind einige Impressionen von ihrem Besuch in der Fallersleber Verwaltungsstelle.

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Noch Samstag und Sonntag gehen diese Gruppe und weitere Kinder in Verkleidung zu Familien, Seniorenheimen, Kindergärten und Geschäftsleuten, bei denen sie jeweils um Spenden für Kinder in Indien bitten. Alle haben sich im Vorfeld angemeldet, so dass niemand überrascht wird. „Ich mache das gern, weil man damit anderen Kindern hilft“, sagte Sternträgerin Marie-Lena (10), die schon seit einigen Jahren mitmacht. Mit ihr ziehen Samira, Sara-Marie, Milena und Josi durch die Straßen.

Bärbel Weist freute sich sehr über den Besuch. Und sie betonte: „Die Kinder haben noch Ferien. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie sich in ihrer Freizeit so engagieren.“ Organisatorin Petra Zwittian begleitet ihre Gruppe mit der Gitarre. Sie weiß, dass sie bei ihren Auftritten immer gern gesehener Besuch sind. „Manche laden sogar Gäste ein, wenn sie wissen, dass die Sänger kommen“, so Zwittian. Einige halten auch Geschenke für die Sternsinger bereit. „Da bleibt immer etwas übrig, was wir dann an eine soziale Einrichtung spenden“, sagt Zwittian. Der Besuch endete mit der Anbringung des Schriftzugs „C+M+B“ über der Tür. Die Abkürzung steht für das lateinische „Christus mansionem benedicat“: Christus segne dieses Haus.

Von Kevin Nobs

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