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Stadt beseitig Unkraut nicht regelmäßig

Bürger sauer Stadt beseitig Unkraut nicht regelmäßig

Einen schweren Stand hatte Helmut Prinke vom Geschäftsbereich Grün am Donnerstag in öffentlicher Sitzung des Ortsrates Hattorf/Heiligendorf. Denn die Einwohner speziell in Heiligendorf haben eine andere Vorstellung vom Prädikat „Stadt im Grünen“, als es die Verwaltung so gern propagiert.

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Schön sieht das nicht aus: Bürger aus Heiligendorf ärgern sich über die mangelnde Pflege der Bürgersteige

Quelle: Burkhard Heuer

Hattorf. In zahlreichen Wortbeiträgen aus der Bevölkerung übte man massive Kritik daran, dass vor allem die Unkrautbeseitigung auf öffentlichen Flächen offenbar vielfach auf der Strecke bleibt.

„Teilweise wuchern Gräser und Disteln bereits 40, 50 Zentimeter hoch“, monierte beispielsweise Andreas Artale aus Heiligendorf. Sorgen bereiten ferner nicht geräumte Gräben, die nach starken Regenfällen die Wassermassen nicht mehr wunschgemäß abführen können.

Doch die Pflege von Grünanlagen, Wildkrautbeseitigung und die Betreuung von Kinderspielplätzen fordern Personal und kosten Geld. Helmut Prinke berief sich darauf, dass die Stadt in finanziell schwierigen Zeiten überall den Rotstift angesetzt habe.

Barnstorfer Wald

Barnstorfer Wald: Das Gebiet soll zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

Quelle: privat

Weniger problematisch verlief die Beratung der Verwaltungsvorlage in Sachen Barnstorfer Wald. Dieser soll zum Naturschutzgebiet erhoben werden. Claudia Leyers vom Geschäftsbereich Grün erläuterte den Extrakt der 99-seitigen Vorlage, in der auch diverse Einwendungen und die entsprechenden Stellungnahmen der Fachverwaltung aufgelistet sind.

Für die Bevölkerung dürfte dabei wichtig sein, dass von einem „Betretungsverbot“ nicht die Rede ist. Lediglich besonders sensible Bereiche, Feuchtgebiete für seltene Amphibien, oder Brutgebiete des Schwarzstorches beispielsweise, sind für Spaziergänger tabu.

Auf den befestigten Wegen darf der Barnstorfer Wald auch nach der Ernennung zum Naturschutzgebiet problemlos betreten werden.

Von Burkhard Heuer

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