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Spielstraßen statt Tempo-30-Zone? Bürger wollen Kerksiek umkrempeln

Wolfsburg-Fallersleben Spielstraßen statt Tempo-30-Zone? Bürger wollen Kerksiek umkrempeln

Ehmen/Mörse. Mit einem Antrag samt Unterschriftensammlung wollen Bewohner des Kerksieks die Verkehrsregelung in Wolfsburgs größtem Neubaugebiet komplett umkrempeln. In sämtlichen Ring- und Seitenstraßen fordern sie die Umwandlung von der bestehenden Tempo-30-Zone in einen verkehrsberuhigten Bereich.

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Spielstraßen fast im kompletten Kersiek? Detlef Scholl (l.) und Roman Schober mit den Unterschriften, die verkehrsberuhigte Bereiche fordern.

Quelle: Photowerk (gg)

Die Forderung, die als Antrag in der Ortsratssitzung am 29. August eingebracht werden soll, klingt zunächst verwegen. Die sogenannte Interessengemeinschaft Kerksiek hat aber gleich eine ganze Liste von Argumenten beigefügt. Ganz oben: „Die Stadt hatte bei der Vermarktung der Grundstücke angekündigt, die als Ringe angelegten Straßen verkehrsberuhigt auszubauen und den Bewohnern ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten“, sagt Detlef Scholl, Anwohner aus dem Osterhop. Tatsächlich findet sich exakt diese Formulierung in einer städtischen Vermarktungsbroschüre für den Kerksiek von 2009. „Das war für mich ein Grund hier zu bauen. Ich fühle mich getäuscht“, sagt Mitstreiter Roman Schober aus dem Keisershoop.

Jetzt will man die Stadt beim Wort nehmen und fordert Verkehrsberuhigung in sämtlichen Ring- und Seitenstraßen des Baugebietes sowie auf einem Teilstück der Ludgeristraße in Höhe der Kerkenkita. „Die Stadt wirbt immer wieder damit, besonders kinder- und familienfreundlich zu sein. Dann sollte man sich einer Maßnahme, die der Sicherheit in Wolfsburgs kinderreichstem Wohngebiet dient, nicht verschließen“, findet Scholl.

Seine Mitstreiter und er haben in den vergangenen Wochen im gesamten Kerksiek Unterschriften gesammelt. „Nach ersten Hochrechnung liegen wir bei rund 90 Prozent Zustimmung aller Haushalte“, schätzt der Mörser.

api

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