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So viele Schwalben wie nie segeln über Hof Welkensiek

Wolfsburg-Heiligendorf So viele Schwalben wie nie segeln über Hof Welkensiek

Heiligendorf. So viele Schwalben wie nie gibt es in diesem Jahr laut Udo Rauhaus auf dem Hof Welkensiek in Heiligendorf. 18 Nester zählte er in Ställen, Garagen und Remisen. „Und einige Paare ziehen im Moment die dritte Brut groß“, erzählt er.

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Hungrige Mäuler: Zurzeit ziehen Schwalben auf Hof Welkensiek die dritte Brut groß.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Bei vier bis fünf Eiern pro Gelege wären das mindestens 180 Jungschwalben. „Tatsächlich hat man auf dem Hof und beim Betreten der Ställe das Gefühl, von ihrem Flügelschlag getroffen zu werden - so dicht sausen die eleganten Segler an unseren Köpfen vorbei“, berichtet der Schwalbenvater vom Welkensiek. Zusammenstöße habe es übrigens noch nicht gegeben.

Der Vogelreichtum hat aus Sicht von Rauhaus mindestens einen guten Nebeneffekt. „Dank des enormen Hungers von fast 200 Schwalben kann man abends unbehelligt von Fliegen und Mücken draußen sitzen“, sagt er.

In der Umgebung habe die gesamte Vogelwelt in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt, hat Rauhaus beobachtet. „Vor 40 Jahren war die Landschaft am nördlichen Ortsrand wie ausgeräumt - kein Baum, kein Strauch“, erinnert er sich. Heute findet man dort auch Dank seiner Initiative Gewächse, Teiche und Tümpel - sie bieten Heimat und Nahrung. Selbst Rinder- und Pferdeweiden haben in Kombination mit diesen Flächen ihren Wert. „Hier findet der Storch im Frühjahr im kurzen Gras Nahrung für die Aufzucht der Jungen“, so Rauhaus. Die vielen Vogelarten, die er entdeckt hat, kann er kaum alle aufzählen: Graureiher, Kiebitz, Teichrohrsänger, Goldammer, Zaunkönig, Rotkehlchen, Gelbspötter, Schafstelzen und viele mehr. „Sogar der Eisvogel lässt sich regelmäßig blicken“, verrät Rauhaus. Sorgen machen ihm die Planungen für das neue Baugebiet. Das Vogelparadies dürfe darunter nicht leiden.

amü

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