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Fallersleben Senioren stolpern in Almke übers Kopfsteinpflaster
Wolfsburg Fallersleben Senioren stolpern in Almke übers Kopfsteinpflaster
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00:19 16.02.2019
Kapellenstraße: Regina Fiore und Marga Meyer fordern einen behindertengerechten Zugang zu Kapelle und Sprechstelle. Quelle: Roland Hermstein
Almke

Der Sozialverband, Ortsverein Almke-Neindorf, gibt nicht auf: Vorsitzende Regina Fiore hat ihren Senioren versprochen, dass sie sich für einen barrierefreien Zugang zum Gemeindebüro oder zumindest der Kapelle in der Dorfmittel Almkes stark machen will, auch wenn das problematisch wird, will man nicht die gesamte Straße aufreißen. Fiore schlägt vor, die Verwendung von Elastopave zu prüfen.

Antrag an den Ortsrat wurde bereits im Oktober überreicht

Das Prinzip von Elastopave: Ein Bindemittel aus Polyurethan verklebt kleinteilige Steine und Splitt zu einer festen Oberfläche. Dabei bleibt die Deckschicht laut Hersteller wasserdurchlässig. Bereits im Oktober überreichte der Sozialverband dem Ortsrat einen Antrag, in dem die Verwaltung ausgefordert wird, Lösungen für das Kopfsteinpflaster in der Dorfmitte zu prüfen – inklusive Unterschriften. Auch an Susanne Deimel, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen bei der Stadt, hat sich der Sozialverband gewandt.

„Ob wir das heute noch mal so machen würden, müsste ich überlegen“

In den 1980er-Jahren wurden im Rahmen der Dorferneuerung Almkes Straßen aufgerissen, um eine neue Kanalisation zu verlegen. Damals gab es das Angebot, in der historischen Dorfmitte rund um die Kapelle die Straßen mit Kopfsteinpflaster wieder herzustellen – ohne Mehrkosten für die Anwohner. Ex-Ortsbürgermeister Joachim Sievers sah damals vor allem Vorteile. „Ob wir das heute noch mal so machen würden, müsste ich überlegen“, sagt er. Denn es gibt immer wieder Beschwerden. „Es sieht ja wirklich hübsch aus“, sagen Regina Fiore und SoVD-Schatzmeisterin Marga Meyer. „Aber als ich mit meiner Mutter im Rollstuhl zur Kapelle wollte, wäre der beinahe umgekippt“, berichtet Fiore. Selbst mit einem Fahrrad sei das Befahren schwierig, ergänzt Meyer. Wenigstens einen durchgehenden, ebenen Randstreifen wünschen sich die beiden – und zwar sowohl in Richtung Elmstraße als auch in Richtung Volkmarsdorfer Straße. „Erst einmal müssen wohl die Besitzverhältnisse geklärt werden.“

Ortsbürgermeister mahnt zur Verhältnismäßigkeit

Und wer die Kosten trägt, ist auch eine Frage. Ortsbürgermeister Hans-Ulrich Achilles rät dem Sozialverband, dem Fachbereich Straßenbau die ergänzenden Informationen zum Antrag möglichst bald zukommen zu lassen. Sievers mahnt allerdings schon jetzt, man müsse die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten.

Von Andrea Müller-Kudelka

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