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Seenotretter aus Fallersleben

Verena Wend und Jens Lösche informieren Seenotretter aus Fallersleben

Verena Wend und Jens Lösche aus Fallersleben sind seit 2014 ehrenamtliche Mitarbeiter für die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Statt mit Schwimmweste und Rettungsring sind sie mit vielen Informationsmaterialien ausgerüstet und gehen offen auf Menschen zu.

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Voller Einsatz in der Öffentlichkeit: Verena Wend und Jens Lösche informieren in einem Vortrag über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an der Wolfsburger VHS.

Quelle: Boris Baschin

Fallersleben. Das Ziel: Die Arbeit der Wasserretter bekannter machen und neue Unterstützer finden - auch im Raum Wolfsburg.

Unter dem Titel „Mit Sicherheit mehr vom Meer“ erläutern die beiden am morgigen Freitag um 18.30 Uhr in einem öffentlichen Vortrag an der VHS Wolfsburg, Hugo-Junkers-Weg 5, die Organisation und Aufgaben der 1865 in Kiel gegründeten Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die an Nord- und Ostseeküste aktiv ist. „Auch viele Wolfsburger machen Urlaub am Meer oder sind Hobbysegler“, sagt Verena Wend und schlägt damit den Bogen in eine Region, die weniger für ihr maritimes Gesicht bekannt ist.

Der persönliche Einsatz begann für die beiden Fallersleber mit Urlaubsreisen an die Küste: „Da sind uns die großen Seenotrettungskreuzer aufgefallen und wir wollten mehr darüber erfahren“, erinnert sich die 33-Jährige. Schließlich fassten beide den Entschluss, selbst aktiv zu werden. Dass sich Menschen für andere engagieren und die Ehrenamtlichen untereinander partnerschaftlich zusammenarbeiten, gefällt beiden besonders gut an ihren Aufgaben. Ihr Hauptanliegen: Die Arbeit der Seenotretter auch vor Ort bekannter zu machen. Jens Lösche erklärt, wie schnell beispielsweise bei der Überfahrt vom Festland auf eine ostfriesische Insel Hilfe nötig sein kann: „Wenn eine Fähre auf Grund läuft, kommt oftmals ein Seenotrettungsboot mit einem Tiefgang von nur 60 bis 80 Zentimeter zum Einsatz“, so der 34-Jährige.

Verena Wend und Jens Lösche sind bereit, etwa bei Vereinen oder in Seniorenheimen individuell über die DGzRS zu informieren. Interessierte erreichen Jens Lösche per E-Mail an jens.loesche@gmx.de.

joe

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