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Schwefelbad: Preis-Erhöhungen und eine erste Hausordnung

Wolfsburg-Fallersleben Schwefelbad: Preis-Erhöhungen und eine erste Hausordnung

Fallersleben. Preis-Erhöhungen, Hausordnung und Kunden-Kritik waren die Themen, über die der Schwefelbad-Ausschuss gestern beriet. Das Treffen fand im Klinikum statt, weil das Klinikum am 1. Juli die Regie über die Fallersleber Einrichtung übernommen hatte (WAZ berichtete).

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Schwefelbad-Ausschuss: Nicht-erstattungsfähige Kurse sind gestrichen.

Quelle: Foto (Archiv): Manfred Hensel

Im Zuge der von Klinikums-Leiter Wilken Köster angekündigten Umstrukturierungen im Schwefelbad käme es zu Unzufriedenheiten bei den Kunden, berichtete Ausschuss-Vorsitzende Bärbel Weist. Das neue Personal wirke nicht eingearbeitet, lasse es an Kassen-Kompetenzen mangeln und setze Kunden auf lange Wartelisten. Einige beliebte Kurse habe das Klinikum zudem aus dem Programm genommen.

Bei den gestrichenen Kursen handelt es sich laut Köster um solche, die nicht von Krankenkassen erstattet werden. Er betonte: „Wir müssen den neuen Mitarbeitern Zeit geben.“ Dem pflichteten die anderen Ausschussmitglieder bei.

Kösters Preis-Erhöhungen stimmte das Gremium mehrheitlich zu. Danach werden Beträge zumeist glatt aufgerundet sowie an vergleichbare Einrichtungen angepasst. Einige Gründe: steigende Energiekosten, leichtere Arbeit für die Disposition.

Eine Hausordnung und Allgemeine Geschäftsbedingungen hat es laut Köster für das Schwefelbad nie gegeben. Kösters Vorlage stimmte das Gremium mehrheitlich zu. Den Kosten- und Erlös-Plan des Klinikums mit laut Köster „140.000 Euro Unterdeckung“ fürs Schwefelbad nahm es zur Kenntnis. Weist: „Das ist nicht so positiv wie erhofft, aber realistisch.“

mbb

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