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Fallersleben Schwefelbad: 197.000 Euro Minus
Wolfsburg Fallersleben Schwefelbad: 197.000 Euro Minus
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22:50 25.09.2013
Sorgenkind Schwefelbad: Das Halbjahres-Minus schrumpfte zwar, liegt aber immer noch bei 197.000 Euro. Leiter Markus Wunder hält „unpopuläre Maßnahmen“ wie Preiserhöhungen für unumgänglich. Foto: Hensel Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Zwar fällt der Fehlbetrag trotz zum Teil höherer Kosten (insbesondere für bessere Hygiene) niedriger aus, als in den vergangenen beiden Jahren. „Trotzdem geht es so nicht weiter. Deshalb müssen wir auch über unpopuläre Maßnahmen nachdenken“, stellte Wunder klar. Ein betriebswirtschaftliches Sorgenkind bleibt der Saunabereich. Die Gästezahlen müssten laut Badleiter „mindestens verdoppelt werden.“

Karl-Peter Wilhelm (CDU) plädierte dafür, die Sauna an wenig bis gar nicht nachgefragten Zeiten zu schließen. „Wenn der Bedarf steigt, könnte man die Zeiten wieder langsam nach oben fahren“, so sein Vorschlag. Noch viel schlechter ist die Auslastung beim freien Schwimmen außerhalb der Therapiezeiten mit rund 200 Gästen pro Monat. Wunder: „Das rechnet sich überhaupt nicht. Diese Zeiten könnten wir nutzen, um das Bad an Gruppen zu vermieten.“

Die Personalkosten belastet der hohe Stand von Langzeiterkrankten erheblich. Außerdem sei das Bad bei einigen Leistungen schlichtweg zu billig. Wunder rechnete vor, dass private Therapeuten ein Drittel höhere Preise nehmen, um einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Eine Anhebungen in einigen Bereichen sei unumgänglich. „Das gebietet die ökonomische Vernunft“, verdeutlichte er.

Um bei den Kunden eine größere Akzeptanz für Preiserhöhungen zu schaffen, schlug Ausschuss-Vorsitzende Bärbel Weist (PUG) vor, zunächst die von vielen bemängelten Massagekabinen zu verschönern. „An dem Thema sind wir dran“, versicherte Klinikums-Leiter Wilken Köster.

api

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