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Fallersleben Schwanen-Rettung auf der Tangente
Wolfsburg Fallersleben Schwanen-Rettung auf der Tangente
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16:50 21.09.2018
Schwanenrettung: Bürger brachten das geschwächte und verletzte Tier nach Leiferde ins Artenschutzzentrum. Quelle: privat
Fallersleben

Die Fallersleberin hatte bereits im Juni in Ehmen einem Schwan geholfen (WAZ berichtete) und wusste, dass bei Wildtieren der Jagdpächter zuständig ist. „Aber dessen Nummer hatte ich nicht“, sagt sie. Deshalb rief sie über die Amtsnummer wieder bei der Berufsfeuerwehr an, die vermittelte.

Entdeckt hatten den Schwan ursprünglich zwei andere Autofahrer, ein Mann und eine weitere Frau. Alle drei passten dann auf, dass der Vogel nicht wieder auf die Straße lief und warteten. Lange. „Die Feuerwehr hatte keine Kapazitäten“, so Reinecke. Und der Jagdpächter konnte erst kommen, als es schon dunkel wurde. Er riet, den Vogel auf ein Feld zu treiben, wo er zur Ruhe kommen sollte. „Aufs Einfangen sind wir nicht eingerichtet. Unsere Aufgabe ist es eher, Wildtiere von ihrem Leid zu erlösen“, sagte er der WAZ. Den armen Schwan habe er aber nicht erschießen, sondern am nächsten Tag nachsehen wollen, ob er den Weg zum nächsten Wasser gefunden hat.

Im Konvoi ging es zum Artenschutzzentrum

Alle bis auf Maren Reinecke verließen dann die Szene. Sie war verzweifelt, wollte noch ihr Warndreieck abbauen – da hielten zwei andere Autos, darunter ein Jeep. Der Jeepfahrer hatte eine Decke dabei. „Rubbeldiekatz war der Schwan im Kofferraum“, berichtet die Fallersleberin. Dann ging’s im Konvoi Richtung Leiferde zum Nabu-Artenschutzzentrum, wo Tierpfleger Paul Heintzen – erneut mit Hilfe der Feuerwehr verständigt – trotz Dienstschluss wartete.

„Es ist ein Weibchen“, erfuhren die Retter. Die Schwänin war stark dehydriert und hat ein entzündetes Bein. „Viele Schwäne, die zu uns gebracht wurden, waren so schwach, dass sie in der ersten Nacht gestorben sind“, so der Pfleger. Der Schwänin aber geht es besser. Sie bekam eine Infusion und legte schon 500 Gramm zu. Bald soll sie entwurmt und später mit Antibiotika behandelt werden. Wenn sie zehn Kilo wiegt – zurzeit sind es nur 6,7 – kann sie wieder in die Freiheit.

Von Andrea Müller-Kudelka

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