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Schulzentrum Fallersleben: „Eine grandiose Aufwertung“

Politiker besichtigten Baustelle Schulzentrum Fallersleben: „Eine grandiose Aufwertung“

Politik kann manchmal ein schmutziges Geschäft sein. Der Schulausschuss machte sich am Mittwoch ein Bild vom Fortschritt der Großbaustelle am Schulzentrum Fallersleben - eine staubige Angelegenheit.

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Führung über die Baustelle: Politiker besichtigten das im Umbau befindliche Schulzentrum Fallersleben.

Quelle: Ulrich Franke

Fallersleben. Auch bei der anschließenden Diskussion staubte es, zumindest ein bisschen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Der Ausschuss sagte ja zu gut drei Millionen Euro für vorgezogene Maßnahmen am Haus G, für Mobiliar - und den Ankauf der dort stehenden Mobilbauten, die dauerhaft genutzt werden sollen. Das erzürnte Swante Ewenburg (Piraten/Linke): Der Rat habe doch einen vierten Bauabschnitt mit einem weiteren Neubau beschlossen, hielt er der Verwaltung vor. Weit gefehlt, konterte Stadträtin Iris Bothe. Ein vierter Bauabschnitt sei lediglich ein verwaltungsinternes Gedankenspiel gewesen, unter anderem wegen der Rückkehr des Abiturs nach neun Jahren (G9). Schulleitung, Lehrer und Schüler seien allerdings mit den hochwertigen Mobilbauten sehr zufrieden, so das man diese Lösung guten Gewissens empfehlen könne. Auch Falko Mohrs, SPD („grandiose Aufwertung des Schulzentrums“) und Christine Fischer, CDU („beeindruckend“) mochten keine Haare in der Suppe suchen.

Zuvor hatte Hochbau-Geschäftsbereichsleiter Christian Brinsa Schulausschuss und Ortsrat Fallersleben über die Baustelle geführt. Er erläuterte Anbauten, Wolken genannt, Umbauten und Sanierungen. Man baue im Grunde ein Objekt im Objekt, machte er eins der Probleme deutlich: „Der Schulbetrieb geht ja weiter“ - nur ein kleiner Teil ist nach Westhagen ausgelagert. Während Iris Bothe darauf hinwies, dass man sich weiter im Kostenrahmen bewege, versprach Brinsa gleiches für den Zeitplan: Ende 2018 wolle man fertig sein, höchstens ein, zwei Monate später könne es werden. Die Politiker waren auch von der Größe des Objekts beeindruckt, was in der Frage mündete: „Bekommen denn die Schüler ein Navi dazu?“

fra

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