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Schulleiter geht nach 18 Jahren: Jürgen Berkefeld sagt Tschüs

Wolfsburg-Fallersleben Schulleiter geht nach 18 Jahren: Jürgen Berkefeld sagt Tschüs

Fallersleben. 18 Jahre lang war er Schulleiter am Gymnasium Fallersleben. Bevor Jürgen Berkefeld heute in den Ruhestand verabschiedet wird, lässt er seine Amtszeit für die WAZ nochmal Revue passieren.

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Abschied nach 18 Jahren als Schulleiter: Jürgen Berkefeld wird heute am Gymnasium Fallersleben verabschiedet.

Quelle: Foto: Hensel

An Herausforderungen mangelte es Berkefeld, der 1995 vom Albert-Schweitzer-Gymnasium als Schulleiter nach Fallersleben wechselte, nicht. „Schon damals gab es nicht genug Platz. Wanderklassen mussten sich Räume teilen“, erinnert er sich. Die Auflösung der Orientierungsstufe, das Zentralabitur, der Wegfall des 13. Jahrgangs - viele Veränderungen, die von außen kamen, mussten gemeistert werden. Und trotzdem drückte Berkefeld der Schule auch seinen eigenen Stempel auf. So wurde der bilinguale Unterricht 1998 (deutsche und englische Sprache) in Geschichte, Erdkunde und Sport eingeführt - mit Erfolg. „Schüler verfügen in der zehnten Klasse bereits über erhebliche sprachlichen Fähigkeiten. In Geschichte kann man die Abiturprüfung sogar auf Englisch ablegen“, erklärt er.

Die Gründung des Projekts „Gyfa Goes Music“ - ein Show-Abend mit Musik und Tanz, der einmal im Jahr von den Schülern komplett allein organisiert wird - brachte ihm eine wichtige Erkenntnis: „Wenn man Schülern etwas zutraut, kommt oft Großartiges dabei raus.“ Auch den Spaß am Unterrichten (Mathe, Physik und Informatik) verlor er bei allen zusätzlichen Aufgaben nie. „Durch Stundenüberhänge hatte ich in diesem Jahr leider gar keinen Unterricht. Da hat mir was gefehlt“, sagt er.

Was dem scheidenden Schulleiter im Ruhestand garantiert nicht fehlen wird: „Dass der Wecker jeden Morgen um 5 Uhr klingelt“, schmunzelt er und verrät: „Ich werde die neue Freizeit unter anderem nutzen, um meine Fähigkeiten im Dreibandbillard zu verbessern.“

api

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