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Schüler skypen mit Afrika

Joyful Learning School in Mörse Schüler skypen mit Afrika

Solarstrom macht eine lebendige Schulpartnerschaft möglich: Kinder und Lehrer der „Joyful Learning School“ in Ghana melden sich am Dienstag bei Spendern aus Wolfsburg, um für die Unterstützung zu danken. Das Bild wird in der Mörser Gründschule auf eine Großbildleinwand übertragen.

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Solarstrom machts möglich: Kinder aus Afrika melden sich per Skype bei Spendern aus Wolfsburg.
 

Quelle: privat

Ehmen/Mörse.  Der ersehnte Strom fließt: Eine Solarstromanlage versorgt die „Joyful Learning School“ in Sunyani/Ghana jetzt mit der nötigen Energie, auch für Laptops mit Internetzugang. So können die Schüler aus Mörse und Ehmen über Skype mit Kindern in Afrika in Kontakt treten, für die sie beim Sponsorenlauf ein Rekordergebnis (10.000 Euro) erzielten.

Zum Erfolg beigetragen haben auch der Rotary Club Gifhorn-Wolfsburg im Zusammenarbeit mit der Carl- und Marisa-Hahn-Stiftung sowie die Ehmer Kirchengemeinde St. Ludgeri und der Mörser Chor „Tendenz Positiv“. Sie alle sammelten Geld. Vertreter der Institutionen sind deshalb zum Skypen in die Schule am Standort Mörse eingeladen. „Das macht auch die lebendige Schulpartnerschaft sichtbar“, freut sich Reinhild Zenk, die das Projekt in Ghana gemeinsam mit ihrem Mann Owusu Agyei gründete und Schriftführerin des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftsvereins ist.

Die „Joyful Learning School“ bietet Kindern in Ghana Bildung und Zukunftschancen sowie internationale Partnerschaft: Für deutsche Studenten sozialer und pädagogischer Berufe dient die Schule als Praxisfeld. Von der Ostfalia waren erst kürzlich zwei Vertreterinnen in Afrika. Schon seit 2012 läuft mit Unterstützung durch die Rotarier unter der engagierten Führung von Dr. Hans-Viggo von Hülsen ein Ausbau der Schule. „Es fehlte nur noch der Strom“, so Zenk. Doch die staatliche Stromlieferung blieb stecken, Solarstrom war die einzige Lösung. 24.700 Euro spendeten Wolfsburger, um die Anlage sowie Transport, Sicherung, Zusatzbatterien für die Solarwasserpumpe den Schülertransport zu finanzieren. „Wie lässt sich dafür besser danken, als in der bewährten Form internationaler Begegnung?“, fragt Reinhild Zenk, die sich sehr auf die Veranstaltung freut.

Von der Redaktion

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