Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Schlosspark: Fallersleberin ärgert der Party-Müll

Wolfsburg-Fallersleben Schlosspark: Fallersleberin ärgert der Party-Müll

Fallersleben. Vor sechs Monaten zog Katie Soos von Mallorca nach Fallersleben. Sie findet es hier wunderschön - nur eines stört sie gewaltig: der Müll, der sich speziell freitags und samstags im Schlosspark ansammelt.

Voriger Artikel
470 Mitglieder: Jäger sind zufrieden
Nächster Artikel
Fallersleben ist bereit für den Ernstfall

Unschöne Spuren der Wochenend-Trinkgelage: Katie Soos aus Fallersleben ärgert sich über den achtlos weggeworfenen Müll im Schlosspark.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

„Auf Mallorca und auch in England ist es gesetzlich verboten, Partys mit Alkohol in öffentlichen Parks zu feiern“, sagt Katie Soos und meint, das könne durchaus auch für Fallersleben eine gangbare Lösung sein.„Warum investiert die Stadt eine Menge Geld dafür, hinter denen aufzuräumen, die sich nicht an die grundlegenden Regeln des Zusammenlebens halten?“, fragt Katie Soos.

Kürzlich habe sie im Schlosspark eine Gruppe Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren beobachtet, die Alkohol tranken und Müll achtlos herum warfen. „Jeder möchte mit Freunden feiern“, sagt sie, „aber das Problem ist, dass diese Menschen die anderen dabei nicht respektieren.“

Man dürfe es nicht tolerieren, wenn Familien mit kleinen Kindern aufpassen müssen, dass sich niemand an herum liegenden Glasscherben verletzt. Statt für Aufräumkommandos plädiert Katie Soos dafür, in Fallersleben eine „Green Patrol“ nach englischem Vorbild einzurichten: ein Ordnungsdienst, der die Personalien von jugendlichen Party-Machern notiert - und ein Gesetz, das es erlaubt, sie im Wiederholungsfall auch zum Sozialdienst in Form von Müll-Sammel-Aktionen zu verpflichten.

Andreas Klaffehn, Vize-Ortsbürgermeister und Vize-Vorsitzender im Bürgerdienste-Ausschuss, ist gegen ein generelles Party- und Alkohol-Verbot - auch mit Blick auf Brauhaus und Altstadtfest. Aber: „Umweltverschmutzung ist ohnehin verboten. Man könnte, wenn nötig, das Ordnungsamt mit ins Boot holen.“

amü

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fallersleben

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Premiere der neuen Eisshows in der Autostadt 2016