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Schloss: Wassergraben-Projekt liegt vorerst auf Eis

Wolfsburg-Fallersleben Schloss: Wassergraben-Projekt liegt vorerst auf Eis

Fallersleben . Ein Relikt aus dem 16. Jahrhundert schlummert unsichtbar im Erdreich rund um das Fallersleber Schloss. Und das wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Um den einstigen Wassergraben auf dem Gelände zu rekonstruieren, brachte die Stadt zwar bereits Ende 2013 verschiedene Varianten ins Spiel. Für die Umsetzung gibt es derzeit aber nicht ansatzweise eine Prognose.

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Fallersleber Schloss: Um den Wassergraben zu lokalisieren, ließ die Stadt nach Mauerresten graben.

Quelle: Mike Vogelsang (Archiv)

Rückblick: Sieben Punkte hatte die Stadt im Erdreich rund um das Schloss öffnen lassen. Diese sollten Aufschlüsse über den Verlauf des frühenen Wassergrabens geben, was schließlich anhand von entdeckten Mauerresten auch gelang. Soweit der leichte Teil. Mit der Umsetzung tut sich die Stadt ungleich schwerer. Im Gespräch waren Hinweistafeln entlang des Grabens, aber auch eine spezielle Pflasterung.

Die WAZ hakte nun nach, wie es weitergeht. Ergebnis: erstmal gar nicht. Laut Stadtsprecher Ralf Schmidt wäre es „noch verfrüht hier nun auf Basis eines Grabungsfundes aus dem Stand heraus eine neue Maßnahme zur künftigen Einbindung des Grabens vorzuschlagen beziehungsweise zu beginnen“.

Dafür seien zuvor umfangreiche Vorbereitungen nötig. So gibt die Fachverwaltung zu bedenken, dass am Schloss bereits der Bau des Fahrstuhls in der Warteschleife sei. Bauliche und zeitliche Überschneidungen seien noch nicht absehbar. Auch die Finanzierung wäre nicht abgesichert. Kurzum: „Es bestehen Abhängigkeiten und Abstimmungsbedarfe, die eine exakte zeitliche Prognose des weiteren Vorgehens gegenwärtig noch nicht zulassen“, so Schmidt.

api

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