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Schloss: Stadt will Wassergraben von einst nachbilden

Wolfsburg-Fallersleben Schloss: Stadt will Wassergraben von einst nachbilden

Fallersleben. Ein Relikt aus dem 16. Jahrhundert schlummert im Erdreich rund um das Fallersleber Schloss. Um Aufschluss über Lage und Verlauf der Außenmauer des einstigen Wassergrabens zu bekommen, ließ die Stadt in den vergangenen zwei Tagen fünf Stellen freilegen.

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Relikte des einstigen Wassergrabens: Auf der Schloss-Südseite ist der Verlauf bereits teilweise rekonstruiert. Archäologe Dietmar Rathert (kl. Foto) soll nun die genaue Lage der Außenmauer bestimmen.

Quelle: Photowerk (mv/2)

In den kommenden zwei Wochen folgt die Analyse der Mauerreste, mit denen die Ausmaße rekonstruiert werden sollen.

Dass das Schloss einst von einem Wassergraben umgeben war, ist unbestritten. Reste der inneren Mauer sind noch an verschiedenen Stellen erhalten. Unklar ist der Verlauf des zur Verteidigung angelegten Wasserkanals und ob die circa zehn Meter breite Außenmauer tatsächlich um das gesamte Schloss führte. „Auch der Zustand ist unklar“, erläutert Archäologe und Grabungsleiter Dietmar Rathert. „An den Stellen, die wir freigelegt haben, sind teilweise nur noch Reste erkennbar.“

Das Gröbste ist mit dem Aushub der Grabungspunkte erledigt. Jetzt folgt der mühsame Teil. Die Mauer oder das, was davon übrig ist, muss vom widerspenstigen Lehmboden befreit und untersucht werden. „Nach 14 Tagen wissen wir mehr - ob es möglich ist, den genauen Verlauf der Außenmauer zu bestimmen“, so Rathert.

Anschließend ist der Geschäftsbereich Kultur gefragt. Um das Bauwerk für Besucher erlebbar zu machen, könnte der Umriss beispielsweise oberirdisch mittels Pflasterung abgebildet werden.

api

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