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Schleuse: Fische sind gerettet!

Wolfsburg-Sülfeld Schleuse: Fische sind gerettet!

Sülfeld. Die Fische an der Sülfelder Schleuse sind größtenteils gerettet. Der Sportfischerverein Wolfsburg hatte am Montagabend nach dem Hilferuf eines Anwohners eingegriffen, weil Tiere im Schleusengraben gefangen waren, wo das Wasser abgepumpt wurde (WAZ berichtete).

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Rettungsaktion an der Schleuse: Den Großteil der gefangenen Fische konnte der Sportfischerverein zurück in den Kanal setzen.

Quelle: Hermstein (2)

„Es ist leider nicht ganz so gelaufen, wie es sollte“, bedauert das Wasser- und Schifffahrtsamt. Ursprünglich hatten die Sportfischer schon am späten Nachmittag anrücken sollen, um die zum Teil riesigen Karpfen sowie einige Hechte und Welse wieder in den Kanal zurück zu setzen. Doch diese Nachricht kam anscheinend nicht an der richtigen Stelle an.

Arno Sigges, Leiter des Außenbezirks Vorsfelde, sah selbst noch am Abend vor Ort nach dem Rechten, als er von der Aufregung erfuhr, und ist erleichtert, dass die Tiere gerettet werden konnten. Sigges hatte „rund 50 große Karpfen“ im Graben gesehen. Die Sportfischer entdeckten abends im zum Teil etwas tieferen Wasser an den Pumpen weit mehr als 100 Tiere, darunter 50 bis 70 „enorm große und schwere Exemplare“, wie Helfer Manfred Jammer berichtet.

„Die Zusammenarbeit mit Arno Sigges lief am Abend hervorragend“, betont Jammer. Er wohnt selbst in der Schleusensiedlung und sagte zu, bei Fragen oder Problemen mit dem Fischbestand auch künftig zur Verfügung zu stehen.

Empört reagierte das Schifffahrtsamt auf den Vorwurf, es sei nicht der erste Vorfall dieser Art gewesen - 2008 waren während des normalen Betriebs tote Aale an der Schleuse gefunden worden. „Woher die stammten, wissen wir bis heute nicht. Das war jedenfalls eine ganz andere Sache“, so Sigges.

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