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Schauspiel: Aufzüge hingen am Haken

Wolfsburg-Fallersleben Schauspiel: Aufzüge hingen am Haken

Fallersleben. Das war ein Schauspiel. Am Wochenende wurden die zwei neuen Fahrstuhlschächte für den Fallersleber Bahnhof geliefert. Beim Absenken der neun Tonnen schweren Elemente in die Betoneinfassungen war vom Kranführer Fingerspitzengefühl gefragt. Bis Bahnkunden die Aufzüge zu den Bahnsteigen nutzen können, dürfte es bis Jahresende dauern.

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Fahrstuhlschacht am Haken: Die Arbeiten waren für Sylvia Schwella (kl. Foto) „eine anspruchsvolle Aufgabe“.

Quelle: Photowerk (gg)

Die ganze Nacht über hatte die Bahn sowohl Samstag als auch Sonntag den Verkehr auf dem Streckenabschnitt gestoppt. So konnte die Experten in Ruhe mit den gewaltigen Elementen aus Glas und Stahl arbeiten. „Das war schon eine anspruchsvolle Aufgabe“, sagte Sylvia Schwella. Sie arbeitet für eine Fachfirma und ist im Auftrag der Deutschen Bahn International für die Bauüberwachung zuständig. Schwella: „Die größte Schwierigkeit war, die Fahrstühle zwischen den Oberleitungen herabzulassen.“

Ende September soll die Firma Thyssen anrücken und die Technik der Aufzüge montieren. Die Arbeiten werden sich über Wochen hinziehen. „Bis Jahresende soll alles fertig sein“, sagt Schwella. Es wäre ein echtes Weihnachtsgeschenk für Bahnkunden. Dank der Fahrstühle müssen sie von der Bahnbrücke nicht mehr die Treppe herunter zu den Gleisen nehmen. Vor allem für Reisende mit schwerem Gepäck, für Eltern mit Kinderwagen oder auch für alte Menschen ist das zurzeit noch sehr mühsam.

kn

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