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Fallersleben Sandkamp: Ärger um die Umgehung
Wolfsburg Fallersleben Sandkamp: Ärger um die Umgehung
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00:16 13.09.2013
Sandkamp: Um den Werksverkehr aus dem Ort herauszuhalten, wünscht sich der Ortsrat eine abknickende Vorfahrt zur neuen VW-Straße – doch die soll nicht kommen. Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Die Begründung der Verwaltung nannte Sabine Hennecke: Der öffentliche Verkehr würde auf die private VW-Straße gelenkt werden - und es seien Rückstaus zu erwarten: „Wer aus Sandkamp heraus will, steht sich den Wolf.“ Die Einmündung bleibe zunächst, wie sie ist, und solle bei Bedarf später geändert werden.

Der Ortsrat war sauer. „Irritiert“ war Lars Kreipke (CDU), weil die abknickende Vorfahrt geplant war. Martin Söldner (CDU) bezweifelte, dass der Verkehr aus Sandkamp die Linksabbieger zum VW-Platz durchlässt. Ortsbürgermeister Ralf Fruet (CDU): „Nehmen Sie unseren Unmut mit.“

Den Stand auf dem VW-Gelände nannte Udo Türke von der Werktechnik: Demnach sei die Straße angelegt, aber noch keine Deckschicht aufgetragen. Er betonte: „Wir werden vor Inbetriebnahme den Lärmschutz erstellen.“ Lastwagen-Verkehr sei dort nicht geplant.

Weitere Themen:

  • Einstimmig beauftragte der Ortsrat die Stadt damit, sowohl den Ausbau der Heinrich-Nordhoff-Straße als auch den Anbau der Sandkämper DRK-Kita zu planen.
  • Der Ortsrat ergänzte, dass im Rahmen der Straßenerweiterung eine erschwerte Zufahrt zur Appelchaussee zu planen sei.
  • Und zur Kita hatte die SPD beantragt, die Garagen des SV abzureißen und dem Verein ein neues Funktionsgebäude zu errichten (WAZ berichtete). „Das wird berücksichtigt“, sagte Petra Ringmann von der Abteilung Kita der Stadt.

mbb

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