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SPD und CDU fordern Lösungen für Verkehr, Müll und Lärm

Ausbau im Heinenkamp SPD und CDU fordern Lösungen für Verkehr, Müll und Lärm

Im Zuge der geplanten Erweiterung des Gewerbegebietes Heinenkamp II fordern SPD und CDU Lösungen für die Probleme rund um den zunehmenden Durchgangsverkehr.

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Heinenkamp: Zur geplanten Erweiterung stellen SPD und CDU einen Antrag, der Verkehrsprobleme berücksichtigen soll.

Quelle: Matthias Leitzke

Hattorf. Mit ihren Bedenken hinsichtlich der Belästigungen durch Lärm, Licht, Parkchaos und Müll im Gewerbegebiet Heinenkamp II trafen die Bürger aus Hattorf bei allen politischen Fraktionen auf Verständnis. Der Flächennutzungsplan 2020 plus wurde am Mittwoch allerdings trotz mehrheitlicher Ablehnung im Ortsrat im Rat der Stadt beschlossen – allerdings mit mehr Einschränkungen als ursprünglich geplant.

SPD und CDU hatten gemeinsam einen Änderungsantrag für die Vorlage der Stadt gestellt. „Wir haben das innerhalb der Fraktionen rückgekoppelt“, hieß es dazu am Mittwoch im Rat. Mit FDP und PUG offenbar aber nicht, wie Detlef Barth und Marco Meiners kritisierten. Barth (PUG) stimmte dem Ortsratsbeschluss entsprechend gegen die Vorlage, Meiners (FDP) enthielt sich. Insgesamt gab es zehn Enthaltungen – und den Appell, Hilferufen aus Ortsräten mehr Gehör zu schenken. „Die Hattorfer benötigen dringend Lösungen“, weiß auch SPD-Fraktionschef Hans-Georg Bachmann. Bis zum Satzungsbeschluss sollten diese erarbeitet werden. Es geht um hohe Verkehrsbelastung durch Durchgangsverkehr, Verschmutzung durch Hinterlassenschaften von rastenden Lkw-Fahrern sowie nächtliche Belästigung der Anwohner durch Lärm und Licht von Betrieben.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Kassel sieht ein „gesamtstädtisches Interesse, dass wir als VW-Standort adäquate Gewerbeflächen anbieten“. Im Norden des Lehmkuhlenfelds werden für einen konkreten Betrieb sechs Hektar Fläche benötigt. CDU-Kollege Joachim Sievers mahnte allerdings: „Wenn die Probleme mit dem Verkehr bis zum Satzungsbeschluss nicht geregelt sind, sind wir den Bürgern ein Nein schuldig.“

Die Erweiterung im Norden ist vorerst also auf dem Weg, die eines weiteren Gebiets zwischen Autobahn und Hohnstedter Holz wurde vorerst zurückgestellt.

Von der WAZ-Redaktion

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