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Richtfest im Kinderhaus: Sigmar Gabriel haut den Nagel rein

Außenminister auf der Baustelle in Neindorf Richtfest im Kinderhaus: Sigmar Gabriel haut den Nagel rein

Prominenter Besuch Freitagmittag in Neindorf: Bundesaußenminister Sigmar Gabriel kam zum Richtfest am „Kinderhaus Neindorf“. Die VW-Belegschaftsstiftung - Gabriel sitzt im Kuratorium - und die Diakonie stemmen das 2,5 Millionen Euro teure Projekt gemeinsam.

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Der Außenminister packte mit an. Mit vier Schlägen haute Sigmar Gabriel den letzten Nagel in den Dachstuhl des Kinderhauses Neindorf.

Quelle: Boris Baschin

Neindorf. Noch vor Weihnachten, so die (berechtigte) Hoffnung aller Beteiligten, sollen die acht Kinder und ihre Betreuer in die neuen Räume einziehen können.

Eigentlich sollten das marode Wohnhaus - ein früheres Pfarrhaus - und die alte Scheune (alte Schule) gegenüber saniert werden. Doch das gab die Bausubstanz nicht mehr her: „Aus der geplanten Sanierung wurde ein großes Projekt“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Doch das Geld ist hier gut angelegt.“ 2,5 Millionen Euro kostet der Neubau beider Gebäude plus Spielplatz. 2,1 Millionen Euro zahlt die VW-Belegschaftsstiftung, 400.000 Euro die Diakonie Wolfsburg. „Die alten Sandsteinplatten mit Inschriften kommen wieder über die Türen der beiden Türen“, versprach Architekt Kai Loewe.

Außerdem habe man sich bemüht, möglichst viel vom originalen Fachwerk und der originalen Raumaufteilung zu erhalten. Die Technik hingegen ist neu: Fußbodenheizung und Solarstrom. „Und jedes Zimmer hat jetzt einen eigenen Spielbereich“, betonte er. Ins alte Wohnhaus sollen wieder acht Kinder einziehen, die übergangsweise auf dem Diakonie-Campus in Wolfsburg untergebracht sind. In der früheren Scheune sollen Therapie- und Fördermöglichkeiten für Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf entstehen. Insgesamt ein Projekt, von dem Sigmar Gabriel sichtlich beeindruckt war: „Toll!“ Er ließ es sich auch nicht nehmen, persönlich auf den Dachstuhl zu klettern, um den letzten Nagel in den Balken zu kloppen - mit vier Schlägen.

Auch seine Kuratoriumskollegen Gunnar Kilian (Vorsitzender der Stiftung) und Stefan Piech sowie Ortsbürgermeister Hans-Ulrich Achilles droschen Nägel ins Gebälk, den traditionellen Richtspruch sprach Zimmermann Oliver Kühn (Zimmerei Rottmüller). Den Schlusspunkt setzte aber die künftige Bewohnerin Celine (13): Sie trug ein Gedicht zum Hausbau und eröffnete das Buffet - was sich die Promis nicht zweimal sagen ließen.

bis

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