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Fallersleben Rettung für den Baumarkt: Aus Max Bahr wird Globus
Wolfsburg Fallersleben Rettung für den Baumarkt: Aus Max Bahr wird Globus
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22:50 11.12.2013
Rettung für den Baumarkt: Gemeinsam mit sieben weiteren Max-Bahr-Filialen wird der Standort in Fallersleben vom Konkurrenten Globus übernommen. Quelle: Sebastian Bisch
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„Nachdem eine Gesamtlösung mit Globus nicht zustande kam, haben wir die Gespräche gemeinsam fortgesetzt und nun erfolgreich abgeschlossen“, erklärt Berthold Brinkmann, der als Insolvenzverwalter der Eigentümergesellschaft Moor Park alle Verkäufe vornimmt. Ergebnis: Globus übernimmt acht Märkte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt - Fallersleben ist dabei.

Vorausgesetzt das Bundeskartellamt stimmt dem Deal zu, wird der Markt im Frühjahr auf das Konzept der Globus-Kette umgestellt. Und das klingt vor allem aus Sicht der Mitarbeiter, die seit Monaten um ihren Job bangen, vielversprechend. „Schwerpunkt des Konzeptes ist es, eine hohe Beratungskompetenz für die Kunden zu gewährleisten. Aus diesem Grund sind bei den Globus-Baumärkten mehr Mitarbeiter auf der Fläche beschäftigt, als es branchenüblich der Fall ist“, teilte Unternehmenssprecherin Uta Lipinski mit.

Das Fallersleber Personal, das gestern von den guten Nachrichten überrascht wurde, wollte sich noch nicht äußern. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist zeigte sich auf WAZ-Nachfrage jedoch erleichtert. „Das sind gute Nachrichten für Fallersleben, ich freue mich sehr. Jetzt bleiben hoffentlich auch alle Arbeitsplätze erhalten.“

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Aus Max Bahr wird Globus: Voraussichtlich im Herbst 2014 soll der Fallersleber Baumarkt wieder eröffnen.

Fallersleben. Es war wohl die sprichwörtliche Rettung in letzter Sekunde. Als gestern Morgen bekannt wurde, dass Max Bahr in Fallersleben von Globus übernommen wird, fing die WAZ vor dem Markt die ersten Reaktionen ein.

Mit ihrem Imbissstand auf dem Gelände wäre Ingrid Randel von der Schließung unmittelbar betroffen gewesen. „Dann wäre hier auch für uns Schluss gewesen“, weiß sie. Entsprechend groß war gestern die Erleichterung. „Verkaufsplätze wachsen schließlich nicht auf den Bäumen.“

Auch für die Kunden war es eine gute Nachricht. „Ich freue mich vor allem für die Mitarbeiter“, so Nicole Oppermann,

die mit Ehemann Jens Oppermann Material für den Hausbau besorgte. „Wir kaufen hier oft ein und werden das auch weiterhin tun“, sagt er.

Paul Edel hatte das Hick-Hack um die Max-Bahr-Pleite in den Medien verfolgt. „Schön, dass es jetzt ein gutes Ende genommen hat“, freute er sich.

api

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