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Rentner in Mörse klagt an

Wolfsburg Mörse Rentner in Mörse klagt an

Mörse . Rentner Max Anderson aus Mörse fühlt sich von einer Gruppe Jugendlicher tyrannisiert. Einen Hibiskus-Strauch in seinem Garten soll die Jugendbande mit Pestiziden vergiftet haben. Auch zwei eingeschlagene Fenster gehen angeblich auf ihre Kappe.

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Vandalismus im Garten? Max Anderson aus Mörse glaubt, dass Jugendliche seinen Hibiskus mit Pestiziden vergiftet haben.

Quelle: Photowerk (bs)

Der Rentner ist überzeugt: Jugendliche aus Mörse und Westhagen haben es gezielt auf ihn abgesehen. Mehrmals war sein Grundstück in der Hattorfer Straße das Ziel von Vandalen. Dass Blumen aus dem Garten gestohlen wurden, gehöre noch zu den harmloseren Vorfällen. „Zwei Scheiben wurden mir mit Steinen eingeschlagen“, schimpft der Mörser. Eine davon konnte er aus Kostengründen noch nicht reparieren.

Nun droht auch noch der Hibiskus im Garten einzugehen. „Diese Bande hat ihn vergiftet, irgendein Pestizid drangekippt“, so Anderson. Bei der Polizei hat er Anzeige erstattet – ohne große Aussicht auf Erfolg. Es fehlen handfeste Beweise.

Dem Geschäftsbereich Jugend ist der Dauerstreit zwischen Rentner und Jugendlichen bekannt. Das Streetlife-Team mit Vertretern aus Verwaltung und Polizei war am Dienstag vor Ort, um dem Vorfall nachzugehen. „Gespräche mit den Beteiligten werden folgen“, teilte Stadtsprecherin Elke Wichmann mit.

Große Hoffnungen, dass die Täter ermittelt werden, macht sich Anderson derweil nicht mehr. Seinen Hibiskus hat er hingegen noch nicht aufgegeben. „Vielleicht erholt er sich wieder. Es wäre schade, wenn er eingeht.“

api

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