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Radwegeprojekt Allerhoheit: Finanzierung unklar

Wolfsburg-Fallersleben Radwegeprojekt Allerhoheit: Finanzierung unklar

Fallersleben. Das Radwegeprojekt „Allerhoheit“ geht auf die Zielgerade - zumindest was die Planung angeht. Seit eineinhalb Jahren arbeitet die Arbeitsgruppe daran, im Frühjahr 2016 soll alles fertig sein. Allerdings: Die Finanzierung muss noch geklärt werden.

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Radweg am Ilkerbruch: Die Finanzierung des Projekts „Allerhoheit“ als touristische Schleife des Aller-Radweges ist angesichts der Haushaltssperre unklar.

Quelle: Photowerk (he)

Angesichts der schlechten Prognose für den Finanzhaushalt 2016 dürfte das problematisch werden.

Die Idee: Der vorhandene Aller-Radweg, der von Magdeburg bis Celle führt, soll in Fallersleben um eine touristische Schleife erweitert werden. Sie führt an markanten Punkten in der Hoffmannstadt vorbei (WAZ berichtete). Der Name „Allerhoheit“ lehnt sich an Herzogin Clara (1518 bis 1576) an, die im Fallersleber Schloss ihren Witwensitz hatte. Wolfsburgs Gleichstellungsbeaufragte Beate Ebeling hatte die Idee für das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Wolfsburg und Landkreis Gifhorn.

Die Radweg-Schleife soll die Strecke noch attraktiver machen und nicht nur passionierte Radfahrer begeistern, „sondern auch Kultur- und Umweltinteressierte“, erklärt Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, die zusammen mit Vertretern aus Gifhorn, WMG und Radwegebeauftragten in der Arbeitsgruppe sitzt. Für das Projekt werden keine neuen Wege gebaut, sondern vorhandene Strecken genutzt. Vier Stationen in der Fallersleber Innenstadt sollen mit Info-Tafeln ausgestattet werden - Schloss, Gröpertor, Torschreiberhaus und Michaeliskirche. Auch an der Beobachtungsstation am Ilkerbruch ist eine Station geplant. Rund 160.000 Euro wird das wohl kosten. Ein Großteil der Summe soll über Fördergelder finanziert werden. Zurzeit laufen Anfragen bei Sponsoren und Stiftungen. Ob und mit wie viel Geld von der Stadt zu rechnen ist, werden die Haushaltsberatungen zeigen.

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