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Radwegbau am Mörser Knoten: CDU kritisiert Verzögerung

Mörse/Hattorf Radwegbau am Mörser Knoten: CDU kritisiert Verzögerung

Mörse/Hattorf. Der schleppende Fortschritt an der Radwegbaustelle von Mörse zum Detmeroder Teich ruft jetzt auch die Politik auf den Plan. Angela Karp, CDU-Ortsbürgermeisterin von Hattorf-Heiligendorf, und ihr Amtskollege aus Ehmen-Mörse, Peter Kassel, kritisieren die Verzögerung.

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Baustelle am Mörser Knoten: Jetzt kritisieren auch die CDU-Ortsbürgermeister Angela Karp und Peter Kassel die Verzögerung beim Radwegbau.

Quelle: Foto: Hensel

„Unsere Geduld wird zur Zeit sehr strapaziert. Jedes Mal, wenn man die Baustelle passiert, ist sie unbesetzt. Seit geraumer Zeit ist kein Baufortschritt zu erkennen“, sagt Karp und teilt damit die Meinung vieler Autofahrer, die den Bereich regelmäßig passieren.

Auch Kassel reißt allmählich der Geduldsfaden. So habe man in der Bevölkerung um Verständnis geworben, als es hieß, dass der Baugrund für den Weg sich erst setzen oder der Beton aushärten muss. „Aber jetzt kommt der Einwand, die Verzögerung läge nicht an der Stadt sondern am Land, da dies auch noch einige Maßnahmen vornehmen wolle“, so der CDU-Politiker.

In der Tat erklärte die Stadt jüngst, dass auf Wunsch des Landes nun auch die Übergänge von der Brücke zur Straße saniert werden. Das bedurfte wiederum einer Genehmigung. Kassel lässt das als Argument nicht gelten. „Der Bau des Radweges ist doch eine Maßnahme, die von vornherein eng mit dem Land besprochen werden musste. Wieso also diese Verzögerung?“, fragt er sich.

Der Vorgang ist nach Ansicht der beiden Politiker ein gutes Beispiel für die Forderung nach einem Baukoordinator. Die CDU stellte dazu bereits einen Antrag.

Bis der Radweg fertig ist, bleibt es jedenfalls dabei, dass Autofahrer aus Richtung Hattorf vor Mörse auf die A 39 abfahren müssen. Angela Karp sagt: „Im Moment sind die Ort regelrecht voneinander abgehängt.

api

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