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Radweg und Daten-Autobahn reichen bald bis Ilkerbruch

Baustart an der K 114 Radweg und Daten-Autobahn reichen bald bis Ilkerbruch

Sechs Fahrradklingeln läuteten den Radweg-Lückenschluss Richtung Gifhorn an der Kreisstraße 114 ein. Gleichzeitig werden Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt – schnelles Internet ist so auch auf dem Weg nach Ilkerbruch. Das Projekt kostet 1,13 Millionen Euro.

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Lückenschluss: Mit Fahrradklingeln läuteten Politik und Verwaltung den Bau des Wegs an der K 114 ein. Gleichzeitig werden Glasfaserkabel-Rohre verlegt.

Quelle: Foto: Britta Schulze

Ilkerbruch. Sonnenschein und fröhliches Gebimmel: Mit sechs Fahrradklingeln läuteten Vertreter aus Politik und Verwaltung an der K 114 bei Ilkerbruch den Baustart für ein wichtiges Radweg-Teilstück ein. Der Lückenschluss vom VW-Werk in Richtung Gifhorn naht.

Dr. Andreas Ebel (CDU), Landrat aus Gifhorn, konnte es sich nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass die Strecke auf Gifhorner Seite fertig ist. Das Anschluss-Stück bis zum Weyhäuser Weg – 2,2 Kilometer – soll Mitte 2018 eröffnet werden. Auch der vorhandene Weg Richtung Sandkamp wird zum Schluss restauriert.

1,13 Millionen Euro kostet die Maßnahme, Zuschüsse gibt es aber von Land und Bund, denn gleichzeitig steht mit der Verlegung von Rohren für Glasfaserkabel ein zweites Projekt an. „Ich hoffe sehr, dass es uns in Zukunft häufiger gelingt, Nützliches so miteinander zu verbinden“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD).

Der Radweg wird 2,5 Meter breit, am Weyhäuser Weg sind zudem eine neue Rechtsabbiegespur für Autos und ein Radler-Überweg mit Ampel geplant. Amphibienschutz durch Leiteinrichtungen gehört ebenfalls zum Bau.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs freut sich auf Radweg und schnelleres Internet

Oberbürgermeister Klaus Mohrs freut sich auf Radweg und schnelleres Internet: „Weiße Flecken beseitigt man am besten mit Glasfaserkabeln.“

Quelle: Britta Schulze

Mohrs glaubt: „Wir werden es erleben, dass hier immer mehr Menschen mit dem E-Bike zur Arbeit fahren.“ Die Bürger aus Ilkerbruch sind zufrieden, dass sie den Radwegbau überhaupt erleben. „Ich bin inzwischen in Rente“, bemerkte Eitel Riemer. Christa Korth, die immer für einen sicheren Schulweg gekämpft hatte, ergänzte: „Und unser erstes Enkelkind wird in diesem Jahr 30.“ Neben Mohrs und Ebel klingelten Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, Oliver Iversen (Straßenbau), Dr. Frank Kästner (Wobcom) sowie Bürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) und Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) die wichige Baustelle ein.

Von Andrea Müller-Kudelka

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