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Fallersleben Protest im Rat: Schulfusion macht Eltern weiterhin Sorgen
Wolfsburg Fallersleben Protest im Rat: Schulfusion macht Eltern weiterhin Sorgen
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08:30 24.07.2014
Protest im Rat: Eltern und Kinder forderten vor dem Beschluss zur Schul-Fusion erst ein Konzept. Der Beschluss fiel trotzdem. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
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Die Bedenken der Eltern fasste Birgit Traupe als Sprecherin zusammen: Sie fürchten, dass für die Grundschule Mörse bei einer Fusion mit Ehmen bereits Erreichtes verloren geht - der Ganztagsbereich und die neue Mensa zum Beispiel. Außerdem sei es notwendig, erst ein klares Konzept zusammen mit den Eltern aus Ehmen und Mörse zu erarbeiten.

Stadträtin Iris Bothe versuchte zu erklären, dass die Fusion den Standort nicht gefährdet, sondern sichert: „Die Schule in Mörse bleibt, wo sie ist“, sagte sie und versicherte, dass es keine Klassenzusammenlegungen geben werde und niemand nachträglich den Standort wechseln müsse. Für das Schuljahr 2016/17 seien erneut drei Klassen in Ehmen und zwei in Mörse vorgesehen. Auch Mensa und Ganztag bleiben in Mörse.

Die PUG scheiterte mit ihrem Antrag, die Schulleiterstelle neu auszuschreiben. SPD, CDU, Linke, FDP, Piraten und Grüne waren sich einig, dass die Fusion ein sicherer Weg zum Erhalt der Schule in Mörse sei. Sieghard Wilhelm (Grüne) verwies auf gute Erfahrungen in Reislingen/Neuhaus und betonte: „Nicht der Schulleiter sichert den Standort, sondern Eltern, die ihre Kinder anmelden.“

Zweite Sorge der Eltern: Die SPD hatte im Ortsrat vorgeschlagen, vorübergehend Kita-Krippengruppen in der Mörser Schule einzuquartieren. Ob das möglich sei oder ob die Mehrzweckhalle zum Kita-Ausweichquartier wird, werde erst später ausführlich diskutiert, so Iris Bothe.

amü

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