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Projekt am Glockenberg: VWI weist Kritik zurück

Wolfsburg-Fallersleben Projekt am Glockenberg: VWI weist Kritik zurück

Fallersleben . Nach dem Protest von Anwohnern gegen das Wohnungsbauprojekt Glockenberg im Ortsrat Fallersleben-Sülfeld (WAZ berichtete) ließ die Reaktion von Volkswagen Immobilien (VWI) gestern nicht lange auf sich warten. Vor Ort nahm die Wohnungsbaugesellschaft zu der Kritik Stellung und wies diese in sämtlichen Punkten zurück.

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Wohnungsbau am Glockenberg: Bernd Lickfett (r.) und Frank Petershagen von VWI wiesen gestern die Kritik von Anwohnern an den Plänen des Projekts zurück.

Quelle: Andre Pichiri (2)

Die Planung, so wie sie den Anwohnern im November 2013 vorgestellt wurde, sei in Sachen Geschosshöhe, -anzahl sowie Umfang und Lage der Gebäude identisch zum Bauantrag. „Verändert hat sich lediglich, dass auf dem Grundstück drei Fahrradabstellboxen für die Neumieter hinzugekommen und dafür drei Stellplätze weggefallen sind“, versichert Bernd Lickfett, Leiter des VWI-Kundenservice. Die Gebäudehöhe liegt mit rund 12,70 Meter nicht über der der gegenüberliegenden Wohnblöcke.

Auch der Kritikpunkt, dass deutlich mehr Parkplätze als angekündigt in der Theodor-Kröger-Straße entstehen, ließ das Unternehmen nicht so stehen. „Ursprünglich waren es 13, jetzt sind es 14. Alle entstehen auf dem Grundstück“ so Projektleiter Frank Petershagen. Für den Besuchsverkehr von Anliegern stünden daher weiterhin Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Auf Wunsch der Anwohner erfolgt die Erschließung über die Dresdener Straße. Dass trotzdem 14 von 31 Parkplätzen über die Theodor-Kröger-Straße angefahren werden müssen, ist laut Frank Petershagen „baulich nicht anders machbar“, da an Seite zur Dresdener Straße nicht genügend Raum zur Verfügung steht.

api

„Ortsrat sind die Hände gebunden“

Fallersleben . Zu viele Wohneinheiten, zu hohe Gebäude, unzumutbare Verkehrs- und Parksituation – mit diesen Vorwürfen legen Anwohner aus der Theodor-Kröger-Straße Einspruch gegen das Wohnungsbauprojekt von VW-Immobilien am Glockenberg. Die Wohnungsbaugesellschaft weist die Kritik zurück (Artikel oben). Die Stadt gab sich gestern zurückhaltend und verwies auf das laufende Prüfungsverfahren des Bauantrags.

Da für das Vorhaben kein Bebauungsplan besteht, ist es nach dem Baugesetzbuch zu beurteilen. „Danach hat der Bauherr grundsätzlich einen Anspruch auf eine Baugenehmigung. Ist die Baugenehmigung zu erteilen, wird sie den Einwendern zugestellt. Sie haben dann die Möglichkeit, Rechtsmittel dagegen einzulegen“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt.

„Dem Ortsrat sind hier eher die Hände gebunden“, erklärt Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, die den Anwohnern aber Recht gibt, dass „Absprachen in etlichen Punkten nicht eingehalten wurden“. Mit drei viergeschossigen Häusern und 24 Wohnungen wird laut Nachbarn „der Wohnraum hier in einer ortsunüblichen Weise verdichtet“. Der Abstand der Häuser zu den Nachbargrundstücken sei zudem so gering, dass man eine extreme Verschattung befürchtet. Dritter Kritikpunkt: 14 Parkplätze, die über die Theodor-Kröger-Straße zu erreichen sind, widersprechen der ursprünglichen Planung, dass die Häuser ausschließlich über die Dresdener Straße erschlossen werden.

api

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