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Polizei sieht Unfallschwerpunkte

Wolfsburg-Fallersleben Polizei sieht Unfallschwerpunkte

Fallersleben. Die Zahl der Unfälle im Zuständigkeitsbereich rund um Fallersleben hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gesteigert. Jens aus dem Bruch, Leiter der Polizeistation, zieht Bilanz. Eine Erkenntnis: Die Autobahnauffahrt am Mörser Knoten bleibt eine Problemzone.

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Unfallschwerpunkt: Auf der Wolfsburger Landstraße kracht es häufiger.

Quelle: Manfred Hensel

Immer wieder kracht‘s an der A39-Auffahrt auf der L294 zwischen Mörse und Hattorf. „Es gab kleinere bauliche Maßnahmen, aber es ist immer wieder die gleiche Ursache“, so aus dem Bruch, der erklärt: „Die Linksabbieger übersehen den Gegenverkehr. Ich weiß nicht, was man da noch machen kann.“

Auch die Wolfsburger Landstraße rund um die Kreuzung an der Brücke zur Nordumgehung ist ein Unfallschwerpunkt. „Die Verkehrsführung ist im Großen und Ganzen ganz in Ordnung“, findet der Polizeichef. Hauptproblem sei das hohe Verkehrsaufkommen - da wird jeder Fahrstreifenwechsel zum Risiko. „Es gibt viele Auffahrunfälle“, so aus dem Bruch. Hinzu kam, dass die Ampel an der neuralgischen Kreuzung über Wochen ausgefallen war. „Da lief es kreuz und quer, es wurde dann auch verbotswidrig gewendet“, so aus dem Bruch.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Obwohl es insgesamt 810 Unfälle gab (Vorjahr 760), sank die Zahl der Schwerverletzen von sieben auf drei - mehr als 50 Prozent. Tote gab es nicht. Die Zahl der Leichtverletzten stieg nur leicht an (132/Vorjahr 123).

Was aus dem Bruch gar nicht gefällt, ist die hohe Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss (13). Verkehrskontrollen sollen jetzt nochmals verstärkt werden - dabei haben die Beamten neben Alkohol und Drogen auch Gurtmuffel und Handy-Nutzer im Visier.

Erneut angestiegen ist auch die Zahl der Unfallfluchten (236/Vorjahr 193) - meist nach Park-Remplern. 80 Fälle konnten aufgeklärt werden.

amü

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