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Polizei kontrolliert Lastwagenverkehr in Hattorf

Falschparker Polizei kontrolliert Lastwagenverkehr in Hattorf

Exkremente, Müll und absackende Grabenwände – falschparkende Lastwagen im Heinenkamp haben viel Schaden angerichtet. Jetzt greift die Polizei durch.

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Kurioser Anblick: Sandsäcke schützen einen Graben im Heinenkamp II, illegal abgestellte Lastwagen hatten seine Wände bereits abgesenkt.
 

Quelle: Boris Baschin

Hattorf.  Stadt und Polizei haben am Dienstag mit einer dreitägigen Kontrolle des Lkw-Verkehrs im Gewerbegebiet Lehmkuhlenfeld (Heinenkamp II) in Hattorf begonnen. Anlass der konzentrierten Aktion sind lang bekannte Probleme mit Falschparkern, vor allem aber mit Brummifahrern, die dort übernachten – Verkotung und Vermüllung des Areals inklusive.

Dienstag früh trafen sich Mitarbeiter des Städtischen Ordnungsdienstes (SOD) und die Besatzung dreier Funkstreifenwagen zur Einsatzbesprechung auf dem Waldparkplatz nahe der Hattorfer Teiche, anschließend ging’s ins Lehmkuhlenfeld. „Anlass ist die hinreichend bekannte Situation im Heinenkamp II“, erklärte Stadtsprecherin Elke Wichmann auf WAZ-Nachfrage. Neben der Müll- und Kotproblematik, über die sich in der Vergangenheit bereits Bürger und Lokalpolitiker vehement beschwert hatten, führe insbesondere „das Ignorieren von Verkehrsregeln regelmäßig zu gefährlichen Situationen“, führte Wichmann weiter aus – trotz der Halteverbote hatten die Lastwagen teils auf der Fahrbahn geparkt.

Schon am ersten Tag 16 Fahrzeuge aus dem Halteverbot verwiesen

Erst Ende Januar hatte die Stadt Dutzende der mit Sand gefüllten „Big Bags“, die vom Tag der Niedersachsen aufgehoben worden waren, beidseits entlang der Straße Lindenkamp aufstellen lassen, die vom Obi-Kreisel ins Lehmkuhlenfeld führt. Mit ihnen soll ein neu aufgebauter Entwässerungsgraben entlang der Fahrbahn geschützt werden. Dessen Wände hatten die geparkter Lastwagen bereits abgesenkt (WAZ berichtete).

Noch Mittwoch und Donnerstag sollen die gemeinsam Kontrollen weitergehen, Anfang nächster Woche will die Stadt dann die Ergebnisse auswerten. Ein erstes Zwischenfazit der groß angelegten Aktion zog schon am ersten Tag Polizeisprecher Thomas Figge: „Es wurden 16 Lastwagen und Sattelzüge kontrolliert, die im Halteverbot standen. Die Fahrer wurden angewiesen, den Standplatz zu wechseln.“

Von Ulrich Franke

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