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Politik kämpft weiter für mehr Parkplätze

Wolfsburg-Fallersleben Politik kämpft weiter für mehr Parkplätze

Fallersleben. Das Problem ist nicht neu: Die Parkmöglichkeiten rund um die Fallersleber Innenstadt sind oft restlos ausgeschöpft. Der Ortsrat Fallersleben-Sülfeld macht jetzt Druck, die Ausweisung neuer Parkflächen zu realisieren.

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Flächen für Parkplätze: Am Forsthaus soll der Parkstreifen in diesem Jahr erweitert werden.

Quelle: Photowerk (amü)

So wurde im Zuge der Haushaltsplanberatungen beschlossen, weitere Parkplätze zwischen Feuerwehr und Brauhaus zu beantragen. Die Verwaltung würde deren Realisierung gern auf 2017 schieben, weil Ingenieure für die Entwurfsplanung fehlen. Bärbel Weist (PUG) funkte aber im Bauausschuss SOS: Mit dem geplanten Neubau der Volksbank werde in der Altstadt bald eine weitere vorher öffentlich zugängige Parkfläche wegfallen. Und schließlich müsse am Schloss kein Gebäude geplant werden, es gehe nur um eine Fläche. Der Ausschuss unterstützte sie und empfahl einstimmig den Bau noch in diesem Jahr.

Eine weitere Möglichkeit sieht die SPD: Neben dem Hofekamp-haus gibt’s eine brachliegende Fläche, die laut Fraktionssprecher Eckhard Krebs aktuell „allenfalls als Hundeklo“ genutzt wird. Früher befand sich hier ein Feuerlöschteich, von dem die massiven Außenwände noch vorhanden aber zugeschüttet sind.

Anstrengungen um weitere Flächen beseitigen allerdings nicht das Phänomen, dass in Straßen und Geschäften der Innenstadt die Parkmöglichkeiten schon in den frühen Morgenstunden erschöpft sind. „Das ist ein Dauerthema“, sagt Karl Kiene, Vorsitzender des Blickpunkt. Immer wieder weise man darauf hin, dass Mitarbeiter der Geschäfte und Büros an der Peripherie parken sollten.

Kiene erinnert, dass wegen der Parkprobleme auch über die Wiese zwischen Schloss und Hoffmannhaus gesprochen werden müsse - zum Teil könne man auch sie für Parkplätze nutzen, „aber ein Stück Rasen muss bleiben“. Den Vorschlag hatte 2015 die CDU schon eingebracht, wurde aber abgeschmettert. CDU Ratsherr Dr. Karl-Peter Wilhelm fordert jetzt: „Wir brauchen kein Stückwerk sondern ein Konzept.“

Weiterhin ärgert sich Karl Kiene über die Einbahnstraßen-Regelung, die den Parkplatz-Sucherverkehr noch stärker ausweitet, denn: „Es geht immer im Kreis herum.“ Traditionelle Verkehrswege wurden gekappt. Da habe der Ortsrat mit seinen Entscheidungen „gravierende Fehler gemacht“, meint Kiene.

bhe/amü

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