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Fallersleben Ortsrat will fünf fünfte Klassen fürs Gymnasium
Wolfsburg Fallersleben Ortsrat will fünf fünfte Klassen fürs Gymnasium
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06:01 24.10.2018
Schulzentrum: Die Arbeiten an den Außenanlagen laufen. Bleibt da Platz für noch mehr Räume? Quelle: Leitzke
Fallersleben/Sülfeld

Wilfried Nehls, zurzeit kommissarischer Schulleiter des Gymnasiums, war positiv überrascht: Einstimmig sprach sich der Ortsrat Fallersleben-Sülfeld für den Antrag der PUG aus, ab dem Schuljahr 2019/20 fünf statt nur vier neue fünfte Klassen einzurichten. Ob der Rat der Stadt mitzieht, wird sich am 14. November zeigen.

Losverfahren kam nicht gut an

Anlass für den PUG-Antrag ist das Losverfahren wegen des großen Andrangs, bei dem in diesem Jahr viele Kinder aus dem Boldecker Land und einzelne Viertklässler aus Fallersleben und Sülfeld den Kürzeren zogen (WAZ berichtete). Hinzu kommen Prognosen: Die Grundschule Fallersleben ist seit Jahren diejenige mit den meisten Erstklässlern in Wolfsburg und die Grundschule Sülfeld wird um einen Klassenzug erweitert.

Wie geht es 2021 weiter?

Markus Alisch, der den PUG-Plan vorstellte, hatte sich trotzdem auf Diskussionen mit den anderen Fraktionen eingestellt. Im Gespräch nach der Sitzung zeigte sich, warum SPD und CDU ohne Widerrede die Hand hoben: Beide gehen erstmal nur von einer Fünfzügigkeit im kommenden Schuljahr aus. „Wenn die Zahlen stimmen, ist das eine Notwendigkeit“, sagte Eckhard Krebs (SPD). Wie es 2020/21 weitergehe, müsse man aber sehen. Und André Schlichting (CDU) wollte Alisch und Nehls bei der Forderung, jetzt müsse schnell das Raumangebot durch einen weiteren Mobilbau sichergestellt werden, bevor die Außenanlagen fertig sind, nicht gleich zustimmen. Er will erst prüfen lassen, ob sich die Zahl der Real- und Hauptschüler im Gegenzug verringert, so dass Umstrukturierungen innerhalb des gerade teuer sanierten Gebäudes ausreichen könnten.

Turnhalle wird saniert

Einstimmig war der Ortsrat auch für die von der Verwaltung geplante Deckensanierung in der Realschul-Turnhalle, die zudem neue Fenster, Lampen und Lüftung bekommt. Bis Ostern 2019 sollen die Arbeiten (Kosten: 215.000 Euro) abgeschlossen sein.

Erhaltungssatzung

Die Kritik an der geplanten Erhaltungssatzung für die Fallersleber Altstadt hält sich laut Zwischenbericht von Ann-Kristin Jank (Stadtplanung) in Grenzen: Nur sechs Einwände gingen ein, teilte sie dem Ortsrat Fallersleben-Sülfeld mit. Mit der Endfassung ist bei der nächsten Sitzung am 28. November zu rechnen.

Ortsratsmittel

Die größten Beträge aus den verbliebenen Ortsratsmitteln werden für die historische Spritze des Feuerwehr-Fördervereins und ein Begrüßungsschild am Fallersleber Bahnhof verwendet – je 500 Euro. Das Schild kostet insgesamt 1500 Euro, deshalb werden wahrscheinlich die Wolfsburg Marketing, der Blickpunkt und der Denkmalverein ebenfalls Geld zuschießen.

Viele Fragen an die Stadt

Die CDU hakte nach, ob die Sülfelder Friedhofskappellen-Erweiterung wirklich 2018 realisiert wird und ob dort die maroden Bänke ausgetauscht werden können. Außerdem möchte André Schlichting wissen, warum am Geh- und Radweg am Kanal zur Major-Hirst-Straße keine Poller gegen Parker installiert wurden und ob Sitzgelegenheiten im Schlosshof aufgestellt werden können. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) will von der Stadt wissen, wann die Oberstufe von der Dependance in Westhagen wieder nach Fallersleben zieht. Eckhard Krebs (SPD) regt an, Baken am provisorischen Fußweg vor dem VfB-Fit aufzustellen, so lange die festen Hochborde noch nicht da sind.

Von Andrea Müller-Kudelka

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