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Fallersleben Müll-Ärger an der Wolfsburger Deponie
Wolfsburg Fallersleben Müll-Ärger an der Wolfsburger Deponie
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00:24 15.03.2018
Mülldeponie: Mitarbeiter sollen Ausweise und Abfall kontrollieren – Thorsten Nieß ist einer der Leidtragenden. Quelle: Britta Schulze
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Fallersleben

Sauer auf die WAS ist Thorsten Nieß. Der 49-Jährige wollte Müll seiner Vorsfelder Eltern in der Deponie am Weyhäuser Weg entsorgen und wurde abgewiesen – weil er selbst (noch) am Bernsteinsee (Landkreis Gifhorn) wohnt. Er beschwerte sich in der WAS-Führungsetage und durfte den Müll trotzdem entsorgen. Aber rein formal hätte das Deponie-Personal vollkommen korrekt gehandelt, betont die Stadt Wolfsburg.

Mehrfach fuhr Nieß in den vergangenen Tagen mit Abfall seiner Eltern zur Deponie am Weyhäuser Weg – „ich räume deren Lager aus“, betont er. „Es gab nie Probleme.“ Vermutlich, weil er mit dem Auto seiner Eltern unterwegs war – mit WOB-Kennzeichen. Dann gab es doch Probleme: „Ich musste meinen Ausweis vorzeigen. Dort steht natürlich als Wohnort Sassenburg drin – aber ich bringe doch Vorsfelder Müll zur Deponie.“ Dann müsse er seine Eltern mitnehmen, hieß es. „Die sind 80 und nicht gut zu Fuß“, so Nieß. „Sonst könnten sie ihren Müll ja auch selbst entsorgen.“ Dann müsse er eine Bescheinigung samt Personalausweis eines Elternteils vorlegen. Wütend fuhr Thorsten Nieß zurück nach Vorsfelde. Dort angekommen schilderte er telefonisch einem WAS-Vertreter den Fall und durfte den Abfall letztendlich doch noch ohne Bescheinigung am Weyhäuser Weg entsorgen.

Trotzdem betont Stadtsprecherin Elke Wichmann im Namen der Stadttochter WAS: „Das Personal an der Deponie hat korrekt gehandelt.“ Und belegt es mit Zahlen: Immer wieder hätten Autofahrer mit Gifhorner oder Helmstedter Kennzeichen versucht, Müll auf der Wolfsburger Deponie zu entsorgen. „Etwa 20 bis 25 Prozent der Anlieferer kamen mit Abfällen aus den Nachbarkreisen und mussten abgewiesen werden“, so Wichmann. Und zwar aus rechtlichen Gründen: Wolfsburg dürfe keinen Müll aus den Nachbarkreisen annehmen, das sei im Niedersächsischen Abfallgesetz klar geregelt. Jeder Kreis und jede Stadt habe eigene, auf ihre Bedürfnisse gestaltete Deponien. Deshalb habe die WAS ihre Mitarbeiter angewiesen, die Herkunft von Anlieferern und Abfall zu kontrollieren – und beide gegebenenfalls wegzuschicken.

Von Carsten Bischof

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