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Fallersleben Neues Parkverbot in Kästorf ruft im Ortsrat gemischte Gefühle hervor
Wolfsburg Fallersleben Neues Parkverbot in Kästorf ruft im Ortsrat gemischte Gefühle hervor
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17:47 06.12.2018
Straße Zu dem Balken in Kästorf: Dass ein Halteverbot laut Verwaltung auch dazu dienen soll, den Verkehrsfluss zu beschleunigen, kommt im Ortsrat gar nicht gut an. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Kästorf

Die Einrichtung der Halteverbotzone in der Ortsdurchfahrt Kästorf (Zu dem Balken) ist im Ortsrat Kästorf/Sandkamp auf ein unterschiedliches Echo gestoßen. Einerseits befürwortet man, dass Fahrzeuge nicht mehr sichtbehindernd abgestellt werden können (WAZ berichtete), andererseits zeigten sich vor allem Kästorfer Vertreter im Ortsrat in der Sitzung am Mittwoch in der Mehrzweckhalle Kästorf einigermaßen empört über die Begründung der Maßnahmen: Durch das Halteverbot, so die Verwaltung, solle ein zügigerer Verkehrsfluss durch den Ortsteil ermöglicht werden.

„Verkehr reduzieren und nicht beschleunigen“

Das empfinden CDU-Fraktionssprecher Lars Kreipke und Fraktionskollege Michael Dudeck als „bodenlose Frechheit“(Lars Kreipke) und „latente Gefahr vor allem für Kinder und ältere Menschen“ (Michael Dudeck). Immerhin passieren zwischen 3500 und 4500 Fahrzeuge täglich die Kästorfer Ortsdurchfahrt, und zwar nicht als kontinuierlicher Verkehrsstrom, sondern als Quasi-Kollonne zu Stoßzeiten. Wer diesen Strom beschleunigt, schaffe nach Auffassung von Lars Kreipke eine geradezu verrückte Situation. Seine erneute Forderung: „Wir brauchen Möglichkeiten, die den Verkehr bremsen und reduzieren - und nicht beschleunigen.“ Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo (SPD) begrüßte zwar ebenfalls das nunmehr durchgesetzte Halteverbot an sichtbehindernden Punkten, erinnerte wie Kreipke allerdings daran, dass die Forderung nach Tempo 30 endlich wieder ins Gespräch gebracht werden müsse. Für die PUG übte Torsten Kuder zudem Kritik daran, dass in der Straße „Zu dem Balken“ nicht eine gesonderte Fahrspur für Radfahrer markiert werde. „Überall sollen Radweg-Autobahnen entstehen“, so Kuder mit Blick auf die Gespräche zwischen Wolfsburg und Braunschweig, hier aber tue man viel zu wenig für die Sicherheit der Radfahrer. Für Sandkamp und Kästorf gleichermaßen forderte Ortsbürgermeister Garippo schließlich die Ausarbeitung eines Gesamt-Verkehrskonzeptes. „Wir fordern die Verwaltung auf, sich die Verhältnisse in beiden Ortsteilen mit uns gemeinsam einmal anzuschauen“, sagte Garippo.

Von Burkhard Heuer

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