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Neuer Hafen: GVZ testete Container-Verladung

Wolfsburg-Fallersleben Neuer Hafen: GVZ testete Container-Verladung

Fallersleben . Die Bagger sind verschwunden, jetzt können die Schiffe kommen. Nachdem der Bau des neuen Hafens an der Fallersleber Westrampe jetzt weitestgehend abgeschlossen ist, muss in den nächsten Wochen noch die Betreiberfrage geklärt werden, ehe die ersten Container verschifft werden können. Für die WAZ machte die Güterverkehrszentrum Entwicklungsgesellschaft Wolfsburg (GVZ) schon mal einen Testlauf.

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Am neuen Hafen: Die GVZ testete die Containerverladung an der Westrampe.

Quelle: Photowerk (wes)

Fünf 40 Fuß große Überseecontainer hievte der sogenannte Reach-Stacker, ein riesiges Staplerfahrzeug, auf das eigens für den Test georderte Binnenschiff. Dank des mächtigen Greifarms benötigte das 100 Tonnen schwere Kraftpaket pro Behälter nur wenige Minuten. „Diese Container werden auch im täglichen Betrieb verwendet“, erklärte GVZ-Geschäftsführer Marc Scherer, der mit der Probe sehr zufrieden war: „Natürlich haben Experten vorher alles genau berechnet, aber es ist doch beruhigend, wenn es auch in der Praxis sofort reibungslos funktioniert!“

Hauptnutzer des Hafens wird VW sein. Bepackt mit Teilen aus dem gegenüberliegenden Logistikzentrum sollen pro Jahr bis zu 10.000 Container-Einheiten verschifft werden (eine Einheit entspricht 20 Fuß). Hauptsächlich geht es Richtung Hamburg, aber auch andere Häfen steuern die Schiffe an.

Unklar ist, ob die GVZ, die als Bauherr verantwortlich zeichnet, letztendlich auch als Betreiber fungieren wird. Nach EU-Vergaberecht musste man eine europaweite Ausschreibung durchführen. „Wir gehen davon aus, dass das Ergebnis in vier Wochen vorliegt“, so Scherer. Auch die GVZ sei dabei weiterhin im Rennen. Steht der Betreiber fest, dauere es schätzungsweise weitere vier Wochen bis der Startschuss für den Hafen fällt. „Mitte bis Ende September ist realistisch“, so Scherer.

api

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