Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Neue Satzung zum Schutz der Altstadt

Fallersleben: Regeln beim Neubau und Sanieren Neue Satzung zum Schutz der Altstadt

Mehrere hundert Jahre alte Fachwerkhäuser bestimmten das Bild Fallerslebens. Und das soll auch so bleiben. Deshalb brachte der Ortsrat am Dienstagabend nach einiger Diskussion einen Antrag zum Erhalt der historischen Altstadt auf den Weg.

Voriger Artikel
Kräutermarkt im Schlosshof Fallersleben
Nächster Artikel
Schnelles Internet für Ilkerbruch

Fallersleben und seine historischen Fachwerkhäuser: Die Stadt soll jetzt eine Gestaltungssatzung ausarbeiten.

Quelle: Boris Baschin

Fallersleben. Im Kern geht‘s darum, dass Investoren oder Eigentümer in Zukunft beim Neubau, Umbau oder Sanieren der Fachwerke besondere Auflagen einhalten müssen. Das Gremium hat die Verwaltung beauftragt, eine so genannte Gestaltungssatzung für Fallersleben zu erarbeiten.

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) legte den Antrag in der Ortsratssitzung in der Glockenbergschule vor. Sie erinnerte an die geplanten Neubauten in der Bahnhofsstraße und Gifhorner Straße. Alte Fachwerkgebäude werden dafür abgerissen. Die neuen Häuser würden das Bild des historischen Fallerslebens verändern. „Früher war es so, dass die Häuser in der Familie blieben und entsprechend gepflegt wurden. Jetzt werden sie an Investoren verkauft“, sagte Weist. Es gebe nur eine Handhabe, so Weist: „Die Stadt beschließt eine Gestaltungssatzung.“ Und das müsse zügig über die Bühne gehen. Denn laut der Orstbürgermeisterin stehen drei Fachwerkhäuser vor dem Verkauf und ihnen droht womöglich der Abriss.

Das Plädoyer für den Erhalt der Altstadt löste eine Diskussion im Ortsrat aus - obgleich sich alle einig waren, dass der historische Kern der Hoffmannstadt natürlich erhalten werden müsse. André-Georg Schlichting (CDU) erbat sich für seine Fraktion Bedenkzeit, um alle rechtlichen Konsequenzen abzustecken. Michael Paech (PUG) sieht in solch einer Satzung, die unter anderem die Größe von Sockeln, Giebeln und Reklame festlegt, „eine enorme Beschränkung der Baufreiheit“. Auch die SPD war zunächst skeptisch.

PUG-Fraktionssprecher Andreas Klaffehn wies drauf hin, dass mit dem Antrag die Verwaltung zunächst einmal den Auftrag erhält, solch eine Satzung auszuarbeiten und man die Details dann noch abstimmen könnte. Bärbel Weist modifizierte ihren Antrag zudem und am Ende stimmten ihm mit einer Enthaltung alle zu.

jes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fallersleben

Auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2017 finden Sie alle News und Informationen zur Wahl des deutschen Bundestags am 24. September 2017. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Wolfsburg gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Wolfsburg. Powered by WAZ. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr