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Neue Pläne: VfB wünscht sich noch eine Kita

Wolfsburg-Fallersleben Neue Pläne: VfB wünscht sich noch eine Kita

Fallersleben. 290.000 Euro investierte die Stadt in das Außengelände an der VfB-Bewegungskita in Fallersleben. Am Dienstag feierten Kinder und Gäste das neue Spiel-Paradies. VfB-Chef Karl Peter Wilhelm hat weitere Pläne: Er wünscht sich eine zweite Kita.

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Spaß auf dem Windmühlenberg: Kita-Leiterin Natascha Lausch, Kollegen und Kinder freuen sich über das neue Außengelände.

Quelle: Gero Gerewitz

Dass ein Sportverein als Träger einer Kindertagesstätte fungiert, war bei der Eröffnung 2011 Neuland. Der Erfolg spricht fürs Konzept. „Wir haben Riesenzulauf und eine lange Warteliste“, berichtet Wilhelm. Gespräche über die Trägerschaft für eine zweite Kita laufen mit der Stadt schon länger, jetzt zeichnet sich angesichts der Geburten- und Zuzugsrate eine Entwicklung ab. Er habe bei der Einweihung positive Signale von Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadträtin Iris Bothe erhalten, freut sich Wilhelm.

Der VfB-Chef hofft auf eine Entscheidung im Herbst. Er geht davon aus, dass der neue Standort in einem anderen Stadtteil liegen wird, da der Bedarf in Fallersleben rechnerisch gesehen gedeckt sei. Für den Verein kein Problem: Die bestehende VfB-Kita auf dem Windmühlenberg nimmt bereits Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet auf.

Den Erfolg verdanke Wolfsburgs erste Bewegungs-Kita vor allem dem guten Personal, so Wilhelm. Natascha Lausch (26) hat im Juni die Leitung übernommen, da sich Vorgängerin Elena Ganski im Mutterschutz befindet. Aktuell sucht der VfB schon eine weitere Leitungskraft und Erzieher. Mit dem Bauen ist am Standort in Fallersleben aber erstmal Schluss, was die Kinder übrigens bei aller Freude über ihr Spielparadies gar nicht so gut finden – Bagger und Bauarbeiter waren einfach zu interessant...

amü

Verein wird zum Unternehmen

ein Kommentar von Kevin Nobs

In einer Zeit, in der immer mehr Sportvereine rückläufige Mitgliederzahlen verbucht hatten, war der VfB Fallersleben einst neue Wege gegangen. Der Sportverein hatte im Jahr 2006 Hunderttausende Euro für eine vereinseigene Halle in die Hand genommen. „So erhalten wir uns unsere Flexibilität und können gut auf neue Mitglieder zugehen“, hatte Vorsitzender Karl-Peter Wilhelm den Mitgliedern damals gesagt.

2011 der nächste Meilenstein, der VfB eröffnete seine Kindertagesstätte mitsamt vereinseigenem Fitnessstudio. Wieder eine gewagte Investition, die sich wiederum gelohnt hat. Zwischendurch leistete sich der Verein mit Nicolas Heidtke einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Jetzt, immer noch unter der Regie von Karl-Peter Wilhelm, denkt der VfB an die zweite Kita.

Aus dem Sportverein ist längst ein expandierendes Unternehmen geworden. Und der Erfolg gibt den Machern recht.

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