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Neue Ideen für alten Spielplatz

Corveystraße Fallersleben Neue Ideen für alten Spielplatz

Wolfsburg bekommt neue Wohngebiete, dort entstehen neue Spielplätze – und um die alten zu pflegen, fehlt der Stadt Personal. Eine Bürger-Initiative aus Fallersleben möchte jetzt den Spielplatz in der Corveystraße retten. Ist eine Patenschaft die Lösung?

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Trostlos, aber nicht hoffnungslos: Das Foto zeigt den Spielplatz im Juni. Inzwischen wurde schon Sand ausgetauscht.

Quelle: Roland Hermstein

Fallersleben. Es gibt Hoffnung für den Spielplatz an der Corveystraße: Bei einer Ortsbegehung konnten Bürger aus der Nachbarschaft die Vertreter der Spielplatzkommission offenbar davon überzeugen, von einem Verkauf des Grundstücks als Bauland abzusehen. Vorerst. Das gab Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist jetzt im Ortsrat bekannt.

Das heißt aber nicht, dass alles so bleiben kann, wie es ist. „Wir Fallersleber müssen zeigen, was uns die Sache wert ist“, weiß Hanne Hansen-Schubert, Mitglied der Spielplatzkommission. Denn das Grundproblem bleibt: In neuen Baugebieten mit jungen Familien entstehen neue Spielplätze – der Geschäftsbereich Grün, der sich um die Pflege der Anlagen kümmern müsste, bekommt aber nicht mehr Personal.

Im Jugendhilfe-Ausschuss überlegte Stadträtin Iris Bothe schon laut, ob Bürger-Patenschaften eine Lösung sein könnten (WAZ berichtete). In der Corveystraße hat sich jetzt eine Initiative mit vier Familien gegründet, die pflegerische Aufgaben übernehmen würden. Die pensionierte Kita-Erzieherin Hannelore Koch gehört dazu und hofft, noch viele weitere Bürger motivieren zu können. Wilfried Esche will das Engagement „vom Schreibtisch aus“ unterstützen und gründete jetzt eine Facebook-Gruppe. Die erste Erfolgs-Meldung ist dort schon zu lesen: Am 2. September wurde der Sand an der Schaukel ausgetauscht. Die Fallersleber betrachten das als gutes Zeichen. Vielleicht ist das Areal ja auch geeignet, einen lange gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: einen Mehrgenerationen-Treff, auf dem Jung und Alt gemeinsam spielend lernen. „Das wurde beim Bürgerworkshop genannt“, erinnert Weist.

Von Andrea Müller-Kudelka

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