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Nach Drogen-Mord: Stadt baut Zaun ums Asylheim

Wolfsburg-Fallersleben Nach Drogen-Mord: Stadt baut Zaun ums Asylheim

Fallersleben. Mehr Sicherheit wünschten sich die Asylbewerber in der Hafenstraße nach dem Tod eines 31-jährigen Nigerianers: Er war 2014 von Drogendealern mit einer Maschinenpistole erschossen worden (WAZ berichtete). Jetzt lässt die Stadt einen 1,60 Meter hohen Zaun rund um die Unterkunft in Fallersleben ziehen, Aufstellung dürfte noch in diesem Monat sein.

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Tödliche Schüsse im Asylheim: Die Unterkunft in der Hafenstraße wird noch in diesem Monat mit einem Zaun gesichert.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Der Zaun soll mit einer Zugangskontrolle und Kameras ausgestattet werden. Schon seit dem 15. Januar wird das vorhandene Tor als Zufahrt nachts geschlossen - zu Fuß konnte man das Gelände allerdings bisher von allen Seiten weiterhin ohne Barriere erreichen. Das hat mit dem Bau des Zauns ein Ende.

Auch personell hat die Verwaltung Konsequenzen gezogen: Die Heimleitung hielt früher nachts nur per Rufbereitschaft Kontakt zu den Flüchtlingen, jetzt ist von 18 bis 7 Uhr ein Mitarbeiter direkt vor Ort. Die Sensibilität der Bewohner und die Zusammenarbeit mit der Polizei scheint sich verbessert zu haben: „Im Januar wurden zwei Verdächtige von der Polizei aufgegriffen und im Februar konnte ein Drogendeal verhindert werden“, berichtet Ingo Schrader (Geschäftsbereich Soziales).

Zum 1. Februar wurde eine weitere Sozialarbeiterin eingestellt. Sie übernimmt stadtweit die Betreuung von Flüchtlingen, die in eine Wohnung umziehen. Außerdem hält sie Kontakt zur Arbeitsagentur, um allen, die eine Erlaubnis bekommen, bei der Arbeitssuche zu helfen.

Momentan ist das Heim in der Hafenstraße bis auf den letzten Platz belegt (150 Personen). Eigentlich ist die Unterkunft nur als Übergang bis zum Ende des Anerkennungsverfahrens gedacht. Einige der Flüchtlinge haben aber schon eine Aufenthaltserlaubnis - sie finden keine andere Bleibe.

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