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Müllhalde auf Grundstück: Stadt rudert zurück

Wolfsburg-Fallersleben Müllhalde auf Grundstück: Stadt rudert zurück

Fallersleben. Nach dem Wirbel um die wilde Müllkippe auf einem Grundstück in der Sandkämper Straße in Fallersleben rudert die Verwaltung zurück. Tatsächlich habe es bereits früher Hinweise auf die Zustände gegeben, als es die Stadt zunächst behauptet hatte.

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Ärger in der Sandkämper Straße: Der frühere Besitzer des Grundstücks ließ dort eine wilde Müllkippe wachsen - dafür macht die Stadt jetzt die Anwohner verantwortlich.

Quelle: Roland Hermstein

Vom Vorwurf, „die Nachbarschaft“ habe Schuld, rückt die Verwaltung in einer neuen Stellungnahme aber nicht ab.

Seit Jahren hatte der frühere Besitzer des Grundstücks, ein Rentner, dort eine wilde Müllkippe wachsen lassen. Nachbarn und Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist beteuern, über lange Zeit habe man das Rathaus immer wieder auf die Zustände hingewiesen, passiert sei nichts.

Nachdem der Rentner gestorben war, drehte die Stadt den Spieß plötzlich um: Es gebe „Hinweise“, dass „die Nachbarschaft“ dort illegal ihren Müll entsorge, schrieb die Verwaltung an zahlreiche Anlieger. Diese wurden aufgefordert, Müllsünder zu melden; zugleich wurde auf mögliche Bußgelder hingewiesen. „Eine bodenlose Frechheit“, beschwerten sich Renate Hoffmeister und weitere Nachbarn - zumal die Verwaltung behauptete, von den Zuständen erst seit August zu wissen.

Doch zumindest das war falsch, räumt die Stadt nun ein. Mindestens im März habe es bereits Hinweise gegeben, bei einer Ortsbegehung habe die Verwaltung den Zustand auch fotografisch dokumentiert - aufgrund eines Personal-Engpasses habe man aber die Ermittlungen und die Entsorgung des Abfalls „nicht mit der üblichen Bearbeitungsgeschwindigkeit“ betreiben können. Nun aber habe man den neuen Grundstückseigentümern eine Frist bis spätestens Ende November gesetzt, um dort aufzuräumen. Und: Durch die Abfälle sei „keine unmittelbare Gefahr“ ausgegangen. Immerhin.

fra

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