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Fallersleben Mörserin will 1600 Hennen retten
Wolfsburg Fallersleben Mörserin will 1600 Hennen retten
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22:50 27.02.2014
„Rettet das Huhn“: Steffi Laab aus Mörse (l.) und Jenny Breit aus Vollbüttel koordinieren die Aktion. Die weiße Henne Liesel und die braune Henne Klara haben sie bereits gerettet, jetzt wollen sie 1600 weitere Hühner aus einer Legebatterie vermitteln. Quelle: Archiv
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Die Hühner sind eingepfercht, zerrupft und verletzt: Hochleistungs-Legehennen haben ein kurzes und qualvolles Leben. „Sobald ihre Legeleistung nach einem Jahr naturgemäß nachlässt, werden sie einfach weggeworfen“, erklären Laab und Breit. Die Landwirte stallen die Tiere aus, weil sie keinen Gewinn mehr bringen. In der Regel wandern sie dann bei lebendigem Leib in den Schredder, um sie zu Chicken-Nuggets zu verarbeiten.

Die Tierschützer wollen die Hennen vor diesem Schicksal bewahren und sie in ein neues, schlachtfreies Zuhause vermitteln. „Ende April ist es so weit“, sagt Breit. „Die 1600 braunen und weißen Hennen kommen aus einem Bodenhaltungsbetrieb in Nordrhein-Westfalen.“

Die Vermittlung hat bereits begonnen: „Für 250 Hühner konnten Steffi und ich in Niedersachsen bereits ein Zuhause finden.“ Voraussetzungen für eine Vermittlung: Wohnrecht auf Lebenszeit, artgerechte Haltung und kein Schlachten! „Wir suchen nette Menschen, die die Tiere privat in kleinen Gruppen halten“, sagt Breit. Und: „Auch wer nur zwei Hühner aufnimmt, ist uns schon eine große Hilfe.“ Interessenten können sich per E-Mail an jenny@rettetdashuhn.de oder steffi@rettetdashuhn.de wenden.

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  • Worum es bei „Rettet das Huhn“ geht, erklären Jenny Breit und Steffi Laab am Donnerstag, 6. März, von 20 bis 21 Uhr in der „Wunschkiste“ auf Radio Okerwelle.

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