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Mörser Knoten: Regelung macht Politiker skeptisch

Wolfsburg-Fallersleben Mörser Knoten: Regelung macht Politiker skeptisch

Fallersleben. Die Verkehrsführung am Mörser Knoten wird umgestaltet (WAZ berichtete). Und zwar so, wie es Mörses Ortsbürgermeister Peter Kassel (CDU) schon 2014 gefordert hatte. Trotzdem kann er sich nicht recht darüber freuen. Denn die Umgestaltung hat ihren Preis. Auch aus anderen Orts- und Stadtteilen kommt Kritik.

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Blick auf die Abfahrt nach Mörse von der A 39: Künftig bekommen Rechtsabbieger ihre eigene Spur. Dafür wird das Abbiegen von der Autobahn nach Mörse nicht mehr möglich sein.

Das ist geplant: Um den Verkehr am Mörser Knoten zu entzerren, soll es ab morgen für eine Testphase bis in den Herbst erstmals eine zusätzliche Fahrspur in der Autobahnauffahrt von der Braunschweiger Straße auf die A39 geben. Somit werden die Verkehrsströme, die entweder weiter in Richtung Braunschweig oder als Rechtsabbieger nach Mörse oder Hattorf wollen, frühzeitig getrennt. Sie behindern sich also nicht mehr gegenseitig.

Der Haken: Die Abfahrt von der A39 (aus Norden kommend) am Mörser Knoten nach Mörse/Hattorf wird nicht mehr möglich sein. Autofahrer müssen stattdessen schon bei Fallersleben abfahren und sich den Weg über die Frankfurter Straße nach Mörse oder Hattorf suchen. Die Stadt stellt sich deren Wegeführung über die Braunschweiger Straße vor, viele werden aber sicher über den Stralsunder Ring in Westhagen abkürzen.

Für Peter Kassel spreche „nichts gegen eine Probephase“. Sie müsse zeigen, ob die erwartete Verbesserung am Mörser Knoten die mögliche Mehrbelastung an anderer Stelle rechtfertige. Die Sperrung von der Autobahn nach Mörse/Hattorf stört ihn aber: „Das hatte ich mir anders vorgestellt, als ich den Vorschlag mit der neuen Fahrspur gemacht habe.“

Ludmilla Neuwirth (CDU), Ortsbürgermeisterin von Westhagen, sorgt sich wegen des neuen Verkehrs, der ihrem Stadtteil droht. „Der Stralsunder Ring ist schon jetzt eine Durchfahrtsstraße, das könnte noch schlimmer werden“, fürchtet sie. Kritik kommt auch von der PUG Hattorf/Heiligendorf. Die Sperrung bedeute eine mögliche Belastung des Hasenwinkels mit den Ortsteilen Hattorf, Heiligendorf, Neindorf und Almke. Künftig müssten Ortsräte „bei einer Entscheidung über die Verkehrsführung der Autobahnabfahrt miteinbezogen werden“, so die PUG.

kn

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