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Mögliche Verkehrsprobleme durch Kerkenkita-Kinder

Umstrittene Themen in Ortsratssitzung Mögliche Verkehrsprobleme durch Kerkenkita-Kinder

Zwei brandaktuelle Themen standen auf der Tagesordnung des Ortsrates Ehmen/Mörse. Und groß war das Interesse der Bevölkerung, ging es doch um das „Problemkind“ Kerkenkita St. Ludgeri und um das geplante Wohngebiet „An der Gärtnerei“.

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Viel Verkehr nach Schulschluss: Dass in der Grundschule Mörse jetzt zusätzlich noch zwei Gruppen der Kerkenkita untergebracht werden, halten Eltern für problematisch.

Quelle: Boris Baschin

Ehmen/Mörse. Weil zahlreiche Gäste dazu ihre Fragen stellen wollten, griff Ortsbürgermeister Peter Kassel mit Zustimmung des Ortsrates zu einem außergewöhnlichen Verfahren: Jeweils nach der Erörterung im Ortsratsrund wurde die Sitzung für Bürgeranfragen unterbrochen.

Dabei wurde deutlich, dass Politiker und Eltern einer Meinung sind: Die Kindertagesstätte „Kerkenkita“ kommt durch ihre Baumängel nicht aus den negativen Schlagzeilen. Erst feuchte Mauern, jetzt ein undichtes Dach. Für die Sanierung müssen zwei Kindergartengruppen ausgelagert werden, und zwar - so der Vorschlag der Verwaltung - in die Grundschule Mörse. Und schon wurden wiederum Bedenken laut. Die Verkehrssituation an der Schule ist schon jetzt problematisch, weil Eltern, die ihre Kinder bringen, sich nicht an die Regeln halten. Ortsrat und Anlieger schlagen vor, dass eventuell das Ordnungsamt nach dem Rechten schaut. Die Unterbringung der Kita-Kinder indes stand außer Frage.

Eine neuerliche Auslegung des Bebauungsplanes „An der Gärtnerei“ erhielt bei einer Gegenstimme das Plazet des Ortsrates. Gegenüber ursprünglichen Planungen ist das nunmehr vorgesehene Areal erheblich verkleinert worden. Grund: Gewerbe-Unternehmer aus der östlichen Nachbarschaft hatten Bedenken geäußert, ob ihnen eines Tages Lärmemissionen vorgeworfen werden und damit die Existenz der Betriebe gefährdet sein könnte. Durch ausreichend Raum zwischen Wohn- und Gewerbebereichen ist dieses Thema vom Tisch.

Problematisch hingegen ist die Verkehrsanbindung: Eine Kreuzung in Höhe Malerhoop gilt als umstritten. PUG-Ortsrat Rüdiger Golz sagte: „Hier ist das Chaos vorprogrammiert“.

bhe

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