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Fallersleben Mit Hilfe aus Wolfsburg: Sauberes Wasser für 10.000 Menschen
Wolfsburg Fallersleben Mit Hilfe aus Wolfsburg: Sauberes Wasser für 10.000 Menschen
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00:31 06.01.2019
Wassertank: Der Wolfsburger Verein „Wasser für Kenia“ hat die Realisierung solcher Behälter in der Vergangenheit maßgeblich unterstützt. Quelle: privat
Wolfsburg

Der Wolfsburger Verein Wasser für Kenia kann beeindruckende Erfolge vorweisen. Mit Unterstützung von 13 niedersächsischen Schulen verfügen jetzt 10.000 Menschen über Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die nächste große Herausforderung, der sich Dr. Christoph Stein, Ehefrau Almut (beide aus Fallersleben) und ihre Mitstreiter stellen wollen, ist das Anlegen von 20 Schulwäldern gegen den Klimawandel mitsamt notwendiger Regenwasser-Sammelteiche.

Was sich zunächst ungewöhnlich anhört, soll ganz praktische Folgen für die Menschen im Südosten Kenias haben. „Zum einen spenden die Bäume im Umfeld der Schulen Schatten, zum anderen sollen diese mit ihren Wurzeln dazu beitragen, den Grundwasserspiegel anzuheben“, so Dr. Christoph Stein.

Schattenspendende Wirkung von Bäumen: Diese wird gezielt für den Landbau genutzt. Quelle: privat

Damit die Schulwälder realisiert werden können, soll Regenwasser gezielt aufgefangen und in anzulegenden Teichen gesammelt werden. „Dafür müssen Plastikplanen verlegt und die Teiche später zum Schutz vor Malaria-Mücken abgedeckt werden“, erläutert Stein. Die Anlage eines einzelnen Teiches kostet dem früheren Geographie-Lehrer zufolge etwa 3000 Euro.

In den vergangenen Jahren sind auch dank der finanziellen Unterstützung von Wolfsburger Schulen wie Phoenix-Gymnasium, Theodor-Heuss-Gymnasium und dem Schulzentrum Vorsfelde an 20 Schulen Dachregenfänge und Wassertanks realisiert worden. „6000 Mädchen und Jungen werden nicht mehr krank und 3000 Mädchen können zur Schule gehen. 10.000 Menschen erhalten sauberes Trinkwasser“, berichtet Dr. Christoph Stein.

In der verkürzten Regenzeit zwischen Ende 2016 und Frühjahr 2017 hatten sich die Wege zu den Wasserstellen massiv verlängert und lagen für Hin- und Rückweg bei etwa 32 Kilometern. „Bei dieser Tätigkeit, die in Kenia traditionell den Frauen obliegt, mussten immer wieder auch die Mädchen einspringen und konnten dadurch nicht zur Schule gehen“, so Stein. Eine weitere Gegenmaßnahme war der Bau von fünf Sanddämmen mit Unterstützung von Wasser für Kenia. Dabei wird gezielt genutzt, dass Flusssand in erheblichem Maß Wasser speichern kann.

Weitere Infos gibt es unter www.wasser-fuer-kenia.de.

Von Jörn Graue

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